Ickerns Trainer Pade warnt vor Herne 2

Handball-Landesliga

CASTROP-RAUXEL Eine richtungsweisende Partie im Kampf um den Verbleib in der Landesliga steht am Sonntag, 10. Januar, für die Handballer des TuS Ickern auf dem Programm. Mit einem Sieg über Westfalia Herne 2 könnte die Pade-Sieben womöglich die Abstiegsränge verlassen.

von Von Jörg Laumann

, 08.01.2010, 16:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Doch bis dahin ist es für die Schützlinge von Stephan Pade noch ein weiter Weg. Der TuS-Trainer weiß selbst, dass man die Herner keineswegs unterschätzen darf. „Sie haben eine erfahrene Mannschaft, die körperlich stark und robust zu Werke geht“, weiß er über den Gegner zu berichten. Wichtig sei es, die Westfalia-Handballer mit konsequentem Tempospiel in die Schranken zu weisen. „Wenn man dieses Team sein Spiel machen lässt, kann es eine böse Überraschung geben“, mahnt Pade. Diese erlebten zu Saisonbeginn auch die Teams aus Erkenschwick und Hattingen, die beide in Herne unterlagen. Danach lief bei der Westfalia 2 jedoch nicht mehr viel zusammen: Das Team von Trainer Hartmut Wenzel verlor sieben seiner letzten acht Spiele.

Bis zum vergangenen Wochenende sah die Bilanz des TuS Ickern ähnlich finster aus. Dann konnte die Pade-Sieben mit dem 26:26 im Nachholspiel gegen Dellwig nach einer Durststrecke von sechs Niederlagen in Folge erstmals wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Mit einer beeindrucken kämpferischen Leistung machten die Ickerner dabei in der zweiten Halbzeit noch einen Sieben-Tore-Rückstand wett. „Ich hoffe natürlich, dass wir am Sonntag an die positiven Aspekte aus dem Spiel gegen Dellwig anknüpfen können“, sagt Pade, der gegen Herne auf zwei Stammspieler verzichten muss. Maurice Zendrowski fehlt wegen seines Wehrdienstes, Sascha Knauf muss verletzt pausieren. Der Kreisläufer hätte aber ohnehin nicht eingesetzt werden können, da er nach seinem Spielausschluss für 14 Tage gesperrt wurde. Die Strafe nach dem „Kreuz“ ist vergleichsweise milde ausgefallen, da die Schiedsrichter Knaufs Tätlichkeit im Spielbericht offenbar nicht als schwerwiegendes Vergehen eingestuft hatten.

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