HSG will Negativserie beenden - die Spiele in der Übersicht

Handball

Seit Ende Januar wartet die HSG Rauxel-Schwerin auf einen Heimsieg in der Handball-Bezirksliga. Zuletzt gab es in eigener Halle drei Niederlagen in Folge. Am Sonntag nimmt die Raasch-Sieben einen neuen Anlauf gegen den FC Erkenschwick. Der TuS Ickern hofft auf eine verbesserte Personallage und die CTV-Damen bestreiten ihr letztes Heimspiel der Saison.

CASTROP-RAUXEL

, 17.04.2015, 22:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

Landesliga DJK Westfalia Welper - TuS Ickern Sonntag, 18 Uhr (Marxstraße, Welper)

Vor dem viertletzten Spieltag steht der TuS Ickern auf Platz fünf in der Handball-Landesliga. Am Sonntag hat es das Team von Trainer Ralf Utech selbst in der Hand, einen seiner Verfolger auf Distanz zu halten. Die Ickerner treten bei der DJK Westfalia Welper an, die mit drei Punkten Rückstand Platz neun belegt.

Im Hinspiel gelang den Ickernern ein klarer 33:25-Erfolg gegen die Hattinger. Allerdings ist die Westfalia in ihrer Heimspielstätte immer wieder für herausragende Leistungen gut. Immerhin gelang es den Hattingern dort, dem Tabellenführer TuS Bommern eine Niederlage beizubringen – als bislang einziges Team in dieser Saison.

Das hat auch der Ickerner Trainer Ralf Utech registriert. „In Welper erwartet uns eine starke Heimmannschaft, die den Gegner mit ihrer offenen Deckung permanent unter Druck setzt, um dann mit Tempo zu leichten Toren zu kommen“, erklärt er. Eine konzentrierte Leistung im Angriff und das Vermeiden technischer Fehler seien wichtige Voraussetzungen, um gegen diesen Gegner bestehen zu können.

Quartett kommt zurück

„Sollte uns das gelingen, haben wir gute Chancen, das Spiel für uns zu entscheiden“, sagt Utech. Zuletzt hatte der TuS-Trainer mit großen Personalsorgen zu kämpfen gehabt. Beim 14:20 gegen den TV Brechten saß Utech sogar selbst im Spielertrikot auf der Bank, um im Notfall einspringen zu können. Vor der Partie in Welper habe sich die Situation deutlich entspannt, berichtet der Übungsleiter. Maurice Zendrowski, Nils Rodammer (beide Rückraum), Sascha Knauf (Kreis) und Florian Mothes (Linksaußen) kehren in den Ickerner Kader zurück. Nur Spielmacher Kilian Esser und Torhüter Alexander Busche stehen nicht zur Verfügung.

Bezirksliga HSG Rauxel-Schwerin - FC Erkenschwick Sonntag, 18 Uhr (Sporthalle Adalbert-Stifter-Gymnasium)

Vor der Partie des 23. Spieltags bewegen sich die beiden Teams in der Tabelle auf Augenhöhe. Die HSG Rauxel-Schwerin belegt den achten Rang, Erkenschwick hat als Zehnter vier Punkte weniger auf dem Konto als die Castrop-Rauxeler, allerdings auch zwei Partien weniger absolviert.

Zuletzt musste das Team von HSG-Trainer Gerald Raasch stark ersatzgeschwächt beim Spitzenreiter ATV Dorstfeld antreten und verlor mit 27:34. "Wir gehen davon aus, dass die Personalsituation diesmal wieder besser aussieht", sagt der Mannschaftsführer der Castrop-Rauxeler, Björn Wieser. Sein Team hatte schon das Hinspiel in Erkenschwick mit 28:25 für sich entschieden. "Wir wollen natürlich auch am Sonntag wieder gewinnen", erklärt Wieser. Im Idealfall könnte sich die HSG nach diesem Spieltag auf den siebten Platz verbessern.

Bezirksliga, Frauen Castroper TV - PSV Recklinghausen Sonntag, 13.30 Uhr (Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule)

Die Handballerinnen des Castroper TV können die Saison in der Bezirksliga ohne Druck zu Ende spielen. Bei noch zwei ausstehenden Partien ist ihnen Platz neun und somit der Klassenverbleib nicht mehr zu nehmen. Am Sonntag steht für Trainer Jan Schimmelmann und sein Team das letzte Heimspiel der Spielzeit an. Gegner ist der PSV Recklinghausen 2 (6.).

Das Team aus der Kreisstadt hatte zuletzt eine Negativserie von sieben Niederlagen durch ein 26:22 gegen Riemke beendet. Der Castroper TV blieb zuletzt in drei Heimspielen ohne Niederlage. Diesen Trend will die Schimmelmann-Sieben am Sonntag fortsetzen. Damit endet nach vier Wochen die spielfreie Zeit rund um die Osterferien. „Nach der langen Pause müssen wir uns wieder voll auf das Spiel konzentrieren“, sagt Schimmelmann, das wird sicherlich nicht einfach, da der Trainingsbetrieb nur eingeschränkt möglich war.“

Er erwarte eine ausgeglichene Partie, erklärt Schimmelmann, der voraussichtlich seinen kompletten Kader aufbieten kann. Damit sei man besser aufgestellt als im Hinspiel, das der CTV ersatzgeschwächt mit 21:24 verloren hatte. „Ich glaube, dass die PSV uns spielerisch nicht allzu sehr überlegen ist, und dass wir eine reelle Chance auf einen Sieg oder zumindest ein Unentschieden haben.“

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