HSG Rauxel-Schwerin geht ohne Trainer in das Duell mit dem VfL Brambauer

Handball-Landesliga

Auf einen Gegner auf Augenhöhe treffen die Landesliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin. Der zweite Sieg ist trotz Widrigkeiten zum Greifen nah.

Castrop-Rauxel

, 16.02.2020, 10:06 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lukas Steinhoff (am Ball) und HSG Rauxel-Schwerin müssen im Spiel gegen den VfL Brambauer ohne ihre Trainer Sebastian Clausen und Jürgen Woitacha auskommen.

Lukas Steinhoff (am Ball) und HSG Rauxel-Schwerin müssen im Spiel gegen den VfL Brambauer ohne ihre Trainer Sebastian Clausen und Jürgen Woitacha auskommen. © Volker Engel

Die Chance auf den zweiten Saisonsieg eröffnet sich den Handballern des Landesliga-Schlusslichts HSG Rauxel-Schwerin am Sonntag, 16. Februar. Denn sie empfangen ab 18 Uhr in der ASG-Halle den VfL Brambauer (9.). Gegen das Team aus Lünen mussten sich die Castrop-Rauxeler im Hinspiel Anfang Oktober beim 28:30 nur knapp geschlagen geben.

HSG-Trainer Sebastian Clausen erinnert sich an das Duell: „Da waren wir absolut auf Augenhöhe und lagen kurz vor Schluss mit einem Tor hinten.“ Anstatt des Ausgleichs fiel dann durch einen Siebenmeter der Treffer zum Endstand auf der Gegenseite.

Sollte den Rauxel-Schwerinern der zweite Saisonsieg glücken, wird Clausen davon über das Internet erfahren. Denn er weilt im Urlaub wie auch sein Co-Trainer Jürgen Woitacha.

Barth leitet Training

Für das Training in der abgelaufenen Woche war Spieler Julian Barth zuständig. Am Sonntag wird er von Vorstandsmitglied Jochem Schemann unterstützt. Dieser kennt alle Spieler der HSG recht gut und wird ein guter Motivator sein.

Gegen Brambauer können die Rauxel-Schweriner nicht ihre Bestbesetzung zurückgreifen: Michel Neuhaus wird wahrscheinlich nicht rechtzeitig nach seinem Ski-Urlaub in der ASG-Halle eintreffen. Zudem ist Max Zimmer beruflich verhindert.

Aus dem Hinspiel haben die Castrop-Rauxeler die Lehre gezogen, dass bei Brambauer die Akteure auf den Halb-Positionen die Erfolgsgaranten sind. Clausen: „Im ersten Spiel ist es in der ersten Halbzeit den Spieler auf der halbrechten und in der zweiten jenen auf der halblinken in den Griff zu bekommen. Dennoch hat für einen Sieg bei uns nicht viel gefehlt.“

Die Partie geht in Castrop-Rauxel über die Bühne, weil Anfang Oktober die ASG-Halle wegen eines Schadens am Dach gesperrt war. Daraufhin einigten sich die Vereine auf einen Heimrecht-Tausch.

TuS trifft den Nachbarn

In der Kreisliga empfängt der Dritte TuS Ickern am Sonntag ab 18 Uhr den Tabellennachbarn TV Wattenscheid 01 (4.) in der Habinghorster Sporthalle an der B235. Die Ickerner sind ihren Gästen vor Anpfiff der Partie um drei Punkte voraus, haben allerdings auch eine Partie mehr ausgetragen. Bei den Minus-Punkten steht der TuS nur um einen Zähler besser da. Aus dem Hinspiel hatte das Team von Ickerns Trainer Ralf Utech noch etwas gutzumachen. Denn das Duell in Wattenscheid verloren die Castrop-Rauxeler deutlich mit 21:32 (12:15).

Aufsteiger HSG Rauxel-Schwerin 2 (11.) ist am Samstag, 15. Februar, ab 15 Uhr Gast des souveränen Spitzenreiter VfL Hüls. Das Hinspiel ging Ende November mit 27:31 (13:15) verloren. Bislang kassierten die Marler erst eine Niederlage in 16 Partien. Die HSG-Reserve könnte die Punkte gut gebrauchen. Denn die Abstiegszone ist mittlerweile nur einen Punkt entfernt.

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