Henrichenburg liefert sich spannenden Pokal-Fight in Runde drei

dzFußball-Kreispokal

Im Recklinghäuser Kreispokal empfing der TuS Henrichenburg den klassenhöheren SV Borussia Ahsen und lieferte sich am Donnerstagabend einen intensiven Kampf.

Henrichenburg

, 18.09.2020, 11:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach einem Freilos in der ersten Kreispokal-Runde folgte für die Kreisliga-B-Fußballer des TuS Henrichenburg in Runde zwei ein 3:2-Sieg beim SV Bossendorf. Am Donnerstagabend traf die Elf von Trainer Alexander Schmottlach dann in der dritten Runde auf den A-Ligisten SV Borussia Ahsen.

Am Ende mussten sich die Henrichenburger zwar mit 1:3 (0:1) geschlagen geben, der Trainer war dennoch stolz. „Die Niederlage geht unter dem Strich absolut in Ordnung“, sagte der Coach, „aber wir waren das gesamte Spiel über sehr gallig und haben Ahsen einen tollen Fight geliefert.“ Seine Elf kam auch besser in die Partie, musste dann aber nach 24 Minuten einen aus Schmottlachs Sicht diskutablen Strafstoß durch Constantin Brink zum 0:1 verkraften.

Jetzt lesen

Ahsens Brink nicht zu stoppen

Ahsen gewann dadurch an Sicherheit. „Wir haben in der Folge zu viele lange Bälle geschlagen, wodurch wir Ahsen mit ihren kopfballstarken Mittelfeldspielern in die Karten gespielt haben“, analysierte Schmottlach. Nach dem Seitenwechsel parierte Ahsens Schlussmann zunächst zwei aussichtsreiche TuS-Tormöglichkeiten, ehe erneut Brink einen gravierenden Abwehrfehler der Henrichenburger zum 0:2 (53.) bestrafte.

Doch der TuS gab sich nicht auf und kam durch Philipp Engel zum 1:2-Anschlusstreffer (75.). Allerdings währte die Freude nur ganz kurz, denn Ahsens Brink verpasste dem TuS direkt nach dem Anstoß mit seinem dritten Treffer an diesem Tag den endgültigen K.o. – und wie: „Das war ein absolutes Traumtor genau in den Knick, da kann man nur klatschen“, zeigte sich auch Schmottlach beeindruckt. Wenngleich er aber auch betonte: „Wenn er das Dingen so nicht trifft, hätte das noch mal eine enge Kiste werden können.“

Lesen Sie jetzt