Harter Konkurrenzkampf in Schwerins Vorbereitung

CASTROP-RAUXEL Die Sonne strahlte mit den Verantwortlichen der Spvg Schwerin um die Wette: 28 Spieler waren zum Saison-Auftakt des Neu-Landesligisten auf der Sportanlage am Grafweg erschienen. „Wir können aus dem Vollen schöpfen“, stellten Helmut Schulz und Peter Wach übereinstimmend fest.

von Von Marc Stommer

, 02.07.2008, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die beiden Trainer der 1. und 2. Mannschaft hatten gut sechs Wochen vor dem Saisonstart am 17. August zum gemeinsamen Aufgalopp gebeten. Bis auf einige wenige Urlauber waren dem Aufruf alle gefolgt. Das soll belohnt werden: „Grundsätzlich steht für alle die Tür zur ersten Mannschaft offen. Es wird eine umfangreiche, intensive Vorbereitung sein. Für jeden muss es das Ziel sein, an deren Ende im Kader der Ersten zu stehen. Das wollen wir aus jedem herauskitzeln“, so Schulz, Trainer der Landesliga-Garnitur.

Für Peter Wach, Coach der A-Liga-Zweiten, ergibt sich daraus zwangsläufig ebenfalls ein starker Kader. Wach: „Wir haben 35 bis 38 Spieler auf der Liste. Jeder hat in den ersten drei Wochen die Chance, sich anzubieten. Danach steht das Gerüst von ca. 20 Spielern für die Erste.“ Der Rest habe aber auch danach noch die Möglichkeit, sich hochzuarbeiten. Schulz: „Ein starker Unterbau ist für einen Landesligisten enorm wichtig. Wir wollen auch während der Saison eine gewisse Rotation reinbringen. Über Spiel- und Trainingsleistungen kann jeder die Berücksichtigung für die Landesliga finden. Wir sind ein Team.“

Schulz verspricht attraktiven Fußball

Über konkrete Saisonziele wollte der Coach in diesem frühen Stadium noch nicht unbedingt sprechen: „Das müssen wir uns erst mit der Mannschaft erarbeiten. Ich werde die Jungs fragen. Wenn ich weiß, wo die Mannschaft hin will, kann ich ein Ziel formulieren.“ Ein messbares Ziel werde sich erst im Laufe der Zeit entwickeln, wenn man wisse, wie stark der Einzelne sei. Zumindest ließ er sich ein Versprechen an die Zuschauer entlocken. „Wir wollen wieder einen aggressiven Angriffsfußball spielen und interessante Spiele abliefern.“

Um dies umsetzen zu können, hat der Coach wieder ein ballorientiertes Vorbereitungsprogramm erarbeitet. „Ich halte nicht viel von Waldläufen“, so Schulz. Seine Spieler wird es freuen. „Wir werden vielleicht auch mal auf die Schweriner Halde gehen, das wird aber die absolute Ausnahme bleiben“, meint Peter Wach.

Wie stark die Landesliga 3 in der anstehenden Saison ist, das will Schulz ebenfalls noch nicht beurteilen: „Wenn man nach der letzten Saison geht, müssten die Dortmunder Vereine wieder oben mit dabei sein. Aber auch da gab es Spielerwechsel. Wir werden uns erstmal nur auf uns selber konzentrieren.“

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