Handballerinnen bekommen neue Gegner

Handball: Kreis Industrie

Die beiden Frauenhandball-Spielklassen des Kreises Industrie, dem auch die Castrop-Rauxeler Vereine angehören, werden in der neuen Saison Zuwachs bekommen. Wie der Vorsitzende des Handballkreises, Olaf Strunk, jetzt bestätigte, sollen die Mannschaften aus der Frauen-Bezirksliga des Kreises Essen ab der kommenden Saison in den Spielbetrieb eingegliedert werden.

CASTROP-RAUXEL

, 26.01.2016, 17:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

Da es sich bei der Bezirksliga um die unterste Spielklasse der Essener Handballerinnen handelt, werden diese im Kreis Industrie in Kreisliga und Kreisklasse antreten. „Aus Essen ist eine entsprechende Anfrage an uns gestellt worden“, berichtete Strunk, „wir halten das für eine gute Idee.“

Er sehe es auch nicht als Hindernis, dass auf der überkreislichen Ebene nicht der Handballverband Westfalen, sondern der HV Niederrhein für die Essener Teams zuständig ist. „Uns geht es nur um den Sport“, betonte Strunk, „unsere Hauptaufgabe ist es, den Spielbetrieb im Kreis Industrie aufrecht zu erhalten.“

Auch der Handballkreis, dem Strunk vorsitzt, hat mit rückläufigen Zahlen bei den Frauen-Mannschaften zu kämpfen. In dieser Saison haben bereits Castroper TV, Waltroper HV (beide Bezirksliga), TSG Sprockhövel 2 (Kreisliga), DJK Westfalia Welper 2 und TuS Ickern 3 (beide Kreisklasse) ihre Teams abgemeldet.

Es sei damit zu rechnen, dass für die kommende Saison drei bis vier weitere Rückzüge hinzukämen, so Strunk weiter. Durch die Hinzunahme der Essener Handballerinnen, die noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung seitens der beteiligten Vereine stünde, sei sichergestellt, dass der Kreis Industrie auch in Zukunft zwei Spielklassen bei den Frauen bilden könne.

In der Bezirksliga Essen treten derzeit die folgenden Teams an: Kettwiger SV, SG ETB/Altendorf/Ruhr 2, HSG Phönix/GW Werden, TV Cronenberg, DJK Winfried Huttrop, SG Überruhr 5, SuS Haarzopf, TuRa Altendorf und die SG DJK Altendorf.

 

Lesen Sie jetzt