Fußball: Wacker setzt sich durch - der Cup bleibt daheim

CASTROP-RAUXEL Das Finale der beiden stärksten Mannschaften an diesem Samstag beim Kurzturnier des SV Wacker Obercastrop musste ein Elfmeterschießen entscheiden: Dabei besaß die die Bezirksliga-Elf des Veranstalters gegen Landesligaaufsteiger Schwerin mit 7:6 (1:1) letztendlich das bessere Ende auf ihrer Seite.

von Von Jürgen Weiß

, 13.07.2008, 15:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwerins Michel Fink (r.) zieht hier an seinem Wacker-Gegenspieler vorbei.

Schwerins Michel Fink (r.) zieht hier an seinem Wacker-Gegenspieler vorbei.

Obercastrop hatte zum achten Mal gerufen, aber nicht alle sind gekommen. Der ATC Lünen-Brambauer sagte am Freitag per SMS „aus logistischen Gründen“ beim Verein ab. Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Theo Schürhoff suchten nach adäquatem Ersatz – und wurden fündig. Der Ortsrivale Spvg Schwerin erklärte sich bereit, mit zwei Mannschaften anzutreten. Der Turnierplan konnte an diesem wie im Vorjahr nicht immer sonnigen Sonnabend also wie geplant durchgezogen werden.

Der VfB Habinghorst, Vorjahresfinalist und Turniersieger 2006, setzte seine Prioritäten mit dem Spiel bei der Spvg Erkenschwick (Anstoß 17 Uhr) zwar an anderer Stelle, verfolgte aber mit dem Vorsitzenden Ralf Wilde, Trainer Dieter Beleijew und einem Teil der Mannschaft die ersten Spiele.

0:10 in 40 Minuten - Frohlinde geht am Ende unter

A-Ligist FC Frohlinde schaffte es zwar bis ins kleine Finale, ging hier aber bei einer Spielzeit von 2×20 Minuten sage und schreibe mit 0:10 gegen die Spvg Schwerin II unter. Frohlindes Coach Drees war sauer: "Da können wir nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, darüber wird zu reden sein." Die ausgelobten 50 Euro für den dritten Platz gingen nach Schwerin.

Nach 250 Euro Siegesprämie (der Vize bekam 150 Euro) streckten dann die Hausherren und Schwerins erste Garnitur ihre Hände aus. Podwysocki brachte nach schöner Einzelleistung von Gazioch die Obercastroper in Führung. Tsotoulidis glich mit einem abgefälschten Schuss aus. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten fielen die nächsten Treffer erst im Elfmeterschießen. Bis, ja bis Wacker-Torwart Patrick Hammerschmidt beim Stande von 7:6 den Schuss von Daniel Wiencek parierte.

Große, harmonische Party zum Abschluss

Und nach dem Elfmeterschießen war noch lange nicht Schluss in der Erinkampfbahn. Nach der Siegerehrung und verschiedenen Ehrungen folgte eine große Party. Vorsitzender Franko Wilken: "Das war richtig harmonisch und selbst viele Spieler von anderen Vereinen sind noch ganz lange geblieben."

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