Torwart des SuS Merklinde lässt den FC Frohlinde verzweifeln

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Der Landesligst FC Frohlinde ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und ins Viertelfinale der Stadtmeisterschaft eingezogen. Der Merklinder Torwart ließ die Frohlinder aber verzweifeln.

Castrop

, 06.07.2019, 20:49 Uhr / Lesedauer: 2 min

Viele neue Gesichter präsentierten beide Trainer den Zuschauern bei den Titelkämpfen im Stadion an der Bahnhofstraße. Interessant die Konstellation beim „Underdog“ aus Merklinde. Trainer Marco Gruszka hatte den Weg zurück vom Schweriner Berg gefunden und bot gleich die Spieler, die im Vorjahr noch in Blau-Gelb aufliefen, diesmal in den roten Trikots auf. Wie Felix Zimmermann, Jannis Horn, Simon Decke, Marvin Wikczynski oder eben Torwart Jörn Gumpricht.

Der Keeper war es dann, der schon in den ersten Minuten die Frohlinder Fans verzweifeln ließ. Bei guten Chancen von André Muth oder Kevin Brewko reagierte der frühere Schweriner Torwart mal mit dem Fuß, dann wieder mit den Händen. FCF-Trainer Stefan Hoffmann zeigte sich dennoch zufrieden: „Das haben wir wirklich gut herausgespielt, aber der Torwart hat klasse gehalten.“

Ein Neuzugang bricht schließlich den Bann

Bis zur 28. Minute war es ein vergebliches Anrennen der Landesliga-Truppe. Doch dann waren die Frohlinder erfolgreich. Neuzugang Samet Yildirim nahm genau Maß und bei dem Schuss in den linken Winkel war dann auch Merklindes Torwart geschlagen. Seine Vorderleute hatten bis dato jede Menge Abwehrarbeit leisten müssen. Eine Entspannung nach vorne gab es kaum.

Frohlindes Vorsitzender Robert Janßen sagte an der Linie: „Die haben ja noch nicht einmal auf unser Tor geschossen.“ Und seine Mannschaft blieb weiter am Drücker. Der Kopfballtreffer von Marcel Herder (kam vom SV Wacker Obercastrop) zum 2:0 (32.) war nur eine logische Folge der Überlegenheit.

Torwart des SuS Merklinde lässt den FC Frohlinde verzweifeln

Die Spieler des FC Frohlinde hatten gegen SuS Merklinde des Öfteren Grund zum Jubeln. © Volker Engel

Aber die Merklinder gaben auch zur Freude des Sportlichen Leiters Martin Broll („Wir haben noch nicht viel trainieren können“) nicht auf. Vor allem nach der Pause waren sie tatsächlich dicht dran am Anschluss, weil der Favorit in einigen Aktionen sehr nachlässig agierte. Die beste Möglichkeit besaß Marvin Wikczynski, der im Fallen abzog und den rechten Pfosten (58.) traf. Von dort prallte der Ball ins Spielfeld zurück.

Dietrich Liskunov bringt nach seiner Einwechslung Schwung ins Spiel

Die Landesliga-Elf nahm wieder Fahrt auf. Vor allem der eingewechselte Dietrich Liskunov brachte neuen Schwung nach vorne. Allerdings war es zunächst Lukas Wohlfarth, der mit einem energischen Spurt auf der rechten Seite nicht aufzuhalten war. Der Außenverteidiger spielte auf Liskunov, von dem bekam Muth den Ball und der machte abschließend abgebrüht das 3:0 (66.).

Innerhalb einer Minute machte dann Liskunov das 4:0 (85.) und Muth legte Sekunden später das 5:0 nach. Direkt nach dem Treffer schien der Schiedsrichter auch genug zu haben: Er pfiff das Spiel unmittelbar nach dem letzten Tor ab.

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