FC Frohlinde setzt auf Rückkehrer-Trio und Mittelfeld-Erfahrung

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Der FC Frohlinde hat das 1:4 in Kirchhörde gut verdaut und will mit drei Rückkehrern nun wieder angreifen. Beim SV Wacker Obercastrop könnte indes ein Angreifer ausfallen.

Castrop-Rauxel

, 24.08.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach zwei Spieltagen bildet die Fußball-Landesliga ein schier verrücktes Bild. Von Wacker Obercastrop (Platz vier) bis hin zum 13. Rang, den der FC Frohlinde belegt, sind vor dem dritten Spieltag am Sonntag, 25. August, zehn Teams punktgleich. Den Unterschied macht der Hauch von wenigen Toren aus.

FC Frohlinde - SV Wanne 11 (25. August, 15 Uhr, Brandheide)

Nach dem 1:4 beim Kirchhörder SC (1.) in der Vorwoche werden die Frohlinder an der Brandheide auf Wiedergutmachung aus sein. Doch so klar wie es das Ergebnis letztlich aussagt, war es nicht. Die Meinung vertrat noch am Freitag Trainer Michael Wurst, der unter anderem für das Spiel seinen Holland-Urlaub unterbrochen hatte und danach wieder den Familien-Urlaub in den Niederlanden fortsetzte: „Wir haben eine halbe Stunde in Kirchhörde dominiert, dabei aber unsere glasklaren Chancen nicht genutzt.“ Was auch der personellen Situation geschuldet war.

„Am Sonntag sitzt die Bank voll“, signalisierte der Coach dann hoffnungsvoll, so dass es gegen den SV Wanne 11 wieder einige Alternativen mehr gibt. Stürmer Dietrich Liskunov wird auflaufen, der wegen seiner Verletzung in der Vorbereitung noch keine Minute gespielt hat. Safa Obi meldete sich unter der Woche fit zurück und Kevin Brewko kommt am Samstag aus dem Urlaub. Im Mittelfeld sollen wieder Marc Kruska, Dominik Behrend und Stefan Hoffmann für die Stabilität sorgen. Wurst, der Wanne 11 als „stark und nicht als normalen Aufsteiger ansieht“, sagte zum Mittelfeld-Trio: „Die haben einige enge Sachen fußballerisch ganz stark gelöst.“

FC Frohlinde setzt auf Rückkehrer-Trio und Mittelfeld-Erfahrung

Neuzugang Marc Schröter (r.) hat sich beim SV Wacker Obercastrop schon gut eingefügt. © Volker Engel

Hombrucher SV - Wacker Obercastrop (25. August, 15,15, Deutsch-Luxemburgische Straße, Dortmund)

Nach dem 4:1-Sieg gegen den SSV Buer vor Wochenfrist war der unglücklich verlaufende 0:1-Saisonstart des SV Wacker Obercastrop bei der Spvg Horsthausen vergessen. Am Sonntag geht es nun beim Hombrucher SV (16.) gegen einen Gegner, der bisher beide Spiele verlor. Diesen Gegner jetzt zu unterschätzen wäre aber ganz fatal. Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu hob am Freitag im Gespräch vor diesem Spiel ganz vehement den Zeigefinger: „Die Hombrucher sehe ich am Ende der Saison weit oben, für die ist es einfach schlecht gelaufen.“ Wenn man sich die Statistik ansieht, kann man die Trainer-These nicht dick genug unterstreichen.

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Beim 0:1 in Kirchhörde entschied ein Elfmeter das Spiel, beim 0:1 in Wanne 11 fiel das Tor in der 2. Minute der Nachspielzeit. Aber Obercastrop will nur auf sich schauen. Denn im Spiel gegen Buer war schon viel Gutes zu erkennen. Eine wichtige Erkenntnis: Die neuen Spieler sind sehr gut integriert, wie Marc Schröter, Lars Ricke, Kevin Pflanz, Martin Kapitza oder Nico Brehm. Alle standen in der Startformation. Sicherlich sind das auch die Kandidaten für die erste Elf in Hombruch.

Dort fehlen wird weiter der verletzte Bastian Fritsch, bei dem laut Trainer Uzunoglu nun ein Ödem im Fußgelenk festgestellt wurde. Hinter dem Einsatz von Elvis Shala, der beim Training wegen Krankheit fehlte, steht ein Fragezeichen.

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