Spvg Schwerin ballert sich den Bezirksliga-Frust von der Seele

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Nach dem verpatzten Saisonauftakt in der Bezirksliga musste die Spvg Schwerin im Kreispokal ran. Hier traf das Team auf einen unangenehmen C-Ligisten aus Herne. Am Ende aber ohne Probleme.

Schwerin

, 14.08.2019, 13:12 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Spvg Schwerin zieht in die nächste Runde des Fußball-Kreispokals ein. Am Dienstagabend setzte sich der Bezirksligist gegen den C-Ligisten BW Börnig deutlich mit 6:0 (1:0) durch. Als Torschützen zeichneten sich zweimal Nico Bothe (38., 53.), dreimal Christopher Rupieper (56., 75., 87.) und einmal Timo Ballmann (85.) aus.

Hervorheben wollte Trainer Dennis Hasecke den Treffer zum 1:0. „Das hat der Nico richtig stark gemacht“, bewertete er den Führungstreffer des 19-Jährigen. Bothe erkämpfte sich auf der rechten Außenbahn den Ball und schloss aus gut 25 Metern zum 1:0 für die Schweriner ab.

Geduld der Spvg Schwerin wird belohnt

Der Spielverlauf gestaltete sich für die Blau-Gelben wie erwartet: „Börnig hatte keine große Lust Fußball zu spielen. Sie waren sehr gallig und haben tief verteidigt. Das Spielerische hat natürlich darunter gelitten“, so Hasecke. Trotzdem lobte der Coach den Gegner für ein „sehr faires Spiel“. Während der C-Ligist den Schwerinern zumindest in der ersten Halbzeit noch Paroli bieten konnte, brachen sie dann in der zweiten Halbzeit ein. „Wir sind geduldig geblieben und wenn das zweite Tor fällt, dann kommen die weiteren Treffer irgendwann von selbst“, beurteilte Hasecke den Pokalauftritt seiner Mannschaft.

Dem großen Kader geschuldet rotierte das Schweriner Trainerteam die Startaufstellung ordentlich durch. Laut Hasecke sei es aber schwierig gewesen sich als Spieler auf dem Ascheplatz für weitere Aufgaben zu empfehlen. „Die Jungs konnten höchstens mit einer kämpferischen Leistung überzeugen“, beurteilte er die Platzverhältnisse auf dem Sportplatz in Börnig.

Spvg Schwerin erwartet ein anderes Kaliber am Sonntag

In der kommenden Bezirksliga-Partie gegen Westfalia Gelsenkirchen wartet dann wieder ein anderes Kaliber auf die Schweriner. Zwar verloren die Blau-Gelben ihre Auftaktpartie gegen den Erler SV, trotzdem wolle die Mannschaft im kommenden Spiel gegen Gelsenkirchen an eine gute erste Halbzeit gegen Erle anknüpfen. „Im ersten Spiel der Saison waren alle nervös. Wir sind zwar sehr gut gestartet, aber haben das leider nur 45 Minuten gezeigt. Das reicht in der Bezirskliga nicht. Für das Spiel gegen Westfalia Gelsenkirchen wünsche ich mir dann zwei gute Halbzeiten“, meint der Übungsleiter.

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Westfalia Gelsenkirchen verfügt sowohl über einen Naturrasen- als auch über einen Ascheplatz. Oft überraschen sie die Gegner mit einer Verlegung auf den Hartplatz. Der Schwerin Coach gibt sich aber unbeeindruckt von diesen Maßnahmen: „Mit der Asche können sie uns nicht überraschen, denn wir haben ja erst am Dienstag auf dem Belag gespielt.“

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