Für die HSG Rauxel-Schwerin schließt sich der Kreis nach 19 Jahren

Handball-Landesliga

Die HSG Rauxel-Schwerin ist wieder in der Landesliga am Ball – und fährt zu einem Mitaufsteiger.

Castrop-Rauxel

, 14.09.2019, 00:36 Uhr / Lesedauer: 2 min
Für die HSG Rauxel-Schwerin schließt sich der Kreis nach 19 Jahren

Ein HSG-Wackelkandidat ist Kreisläufer Luca Ziegler (am Ball) vor dem Landesliga-Comeback der HSG Rauxel-Schwerin nach 19 Jahren beim TuS Westfalia Hombruch 2. © Volker Engel

Für die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin schließt sich am Samstag, 14. September, ein Kreis. Nach 19 Jahren in der Bezirksliga laufen sie nach ihrem Aufstieg wieder in der Landesliga auf.

Das Team von HSG-Trainer Sebastian Clausen ist ab 17.30 Uhr in der Sporthalle Renninghausen (Am Hombruchsfeld 55a) in Dortmund eigentlich Gast eines guten Bekannten. Denn der TuS Westfalia Hombruch 2 schaffte zusammen mit den Rauxel-Schwerinern den Aufsieg. Coach Clausen wusste aber am Freitag zu berichten: „Von der Aufstiegsmannschaft sind nicht mehr viele übrig geblieben. Hombruch hat sein Team verjüngt.“ Einige Youngster müssen wohl von der A-Jugend des Aplerbecker SC gekommen sein.

Zwei Sorgenkinder

Personell hat Sebastian Clausen nur zwei Sorgenkinder: Die Kreisläufer Neshanth Paskaran (Knieprobleme) und Luca Ziegler (Erkältung) konnten Anfang der Woche nicht trainieren. Clausen geht davon aus, dass zumindest Paskaran fit wird.

Zufrieden war der Trainer mit der Darbietung seiner Schützlinge im abschließenden Vorbereitungsspiel. Dieses endete mit einem 19:19 im Sauerland beim dortigen Landesligisten SV Bösperde.

Für die HSG Rauxel-Schwerin schließt sich der Kreis nach 19 Jahren

© Volker Engel

In der Kreisliga kommt es direkt am ersten Spieltag zum Lokalderby zwischen dem ehemaligen Landesligisten TuS Ickern (2.) und dem Aufsteiger HSG Rauxel-Schwerin. Gespielt wird ab 18.30 Uhr in der Sporthalle an der B235. TuS-Trainer Ralf Utech meinte am Freitag: „Es gibt nicht viel dazu zu sagen. Wir sind komplett, es ist das erste Spiel der Saison. Wir wollen gewinnen, egal wer kommt.“

Ralf Utech kennt den HSG-Trainer Stephan Speckbacher aus gemeinsamen Ickerner Zeiten recht gut. Bei den Rauxel-Schwerinern sei nach Meinung von Ralf Utech recht offen, wie sie ihre drei Herren-Mannschaften besetzen. Da könne es viele Verschiebungen geben.

„Schwerer Auftakt“

Stephan Speckbacher erklärte: „Das ist für uns ein sehr schweres Spiel zu Saisonbeginn.“ Ickern sei in der alten Saison ebenso stark wie Meister SG Linden-Dahlhausen gewesen – und hätte den Aufstieg verdient gehabt. Speckbacher: „Vor allem daheim ist der TuS sehr stark.“ Mit den Auftritten in den Vorbereitungsspielen seiner Schützlinge war der Coach zufrieden – und meint: „Wir werden alles dafür tun, die Punkte mitzunehmen und wie in der vergangenen Saison bis zur letzten Minute kämpfen.“