Frohlinde hat das gleiche Pech wie Schalke: Muth trifft nur den Pfosten

dzFußball-Landesliga

Der FC Frohlinde setzte beim Hombrucher SV auf die guten Auswärts-Auftritte und die solide Punktausbeute. Am Ende gab es aber ein 0:1.

Hombruch

, 27.10.2019, 21:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Jetzt hat den FC Frohlinde (7.) in der Fußball-Landesliga mit einem 0:1 (0:0) beim Hombrucher SV (7.) auch das Auswärts-Glück verlassen. Zuletzt war es so, dass die Niederlagen in der Heimat an der Brandheide in der Fremde repariert werden konnten.

Jetzt lesen

Diesmal klappte das Unterfangen auf dem weitläufigen Sportplatz an der Deutsch-Luxemburger Straße in Hombruch nicht. Ein nicht alltägliches Tor nach einem abgewehrten Eckball brachte in der 66. Minute durch Alexander Voss, der selbst sein Glück kaum fassen konnte, den Sieg und drei Punkte für die Hausherren. Die Frohlinder konnten nichts Zählbares in ihre Koffer packen. Einige Eckbälle hatten die Gäste abwehren können. Auch den Schuss in der 66. Minute von der rechten Eckfahne aus schien kontrolliert. Nico Kaufmann hatte die Kugel nach außen weggeköpft. Doch dort nahm der Eckballschütze die Kugel und jagte sie volley kurz vor das Tor genau auf Mitspieler Voss, von dessen Brust der Ball dann FCF-Torhüter Daniel Schultz passierte.

49 Frohlinder Fans


Genau in der Phase zuvor war eigentlich Frohlinde am Drücker. Andre Muth hatte dabei das sicher scheinende 1:0 auf dem Fuß. Nach einer schönen Kombination über Andreas Kluy und Dietrich Liskunov knallte Muth allerdings aus kurzer Distanz den Ball an den linken Pfosten. Die 49 Frohlinder Fans unter den 100 Zuschauern stöhnten an der Seitenlinie auf. Einer sah sogar die Verbindung zum Bundesliga-Derby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund am Vortag gegeben. Da war ja der Schalker Suat Serdar aus ähnlicher Position am Pfosten gescheitert. Der FCF-Fan rief enttäuscht: „War ja klar, weil wir auch das blaue Trikot anhaben.“

Nach dem Gegentor legte Frohlinde noch einen Zahn zu. Lukas Wohlfarth versuchte es mit einem Fernschuss von der rechten Seite aus rund 25 Metern. Der Ball zischte am langen Pfosten vorbei ins Toraus. Als Dietrich Liskunov das vermeintliche 1:1 (76.) erzielte, wurde er vom Linienrichter wegen einer aus FCF-Sicht nicht nachvollziehbaren Abseitsstellung zurück gewunken. Die Chancen blieben.

Den Torwart schon ausgespielt


Ein Heber von André Muth wurde noch vor der Torlinie geklärt. Dann schien der für Lukas Kothe eingewechselte Samet Yildrim auf dem Weg alleine zum leeren Tor zu sein. Der Torwart war vor dem Strafraum schon ausgespielt, doch der FCF-Spieler zögerte zu lange, der Ball wurde geklärt.

Die Zeit verstrich. Die Hausherren spielten auf Zeit, vier Auswechselungen in den Schlussminuten nahmen viele Minuten von der Uhr. Die Frohlinder Kicker werden nun viel Zeit zum Nachdenken haben. Trainer Hoffmann sagte enttäuscht nach dem Spiel: „Das Training am Dienstag lassen wir ausfallen, die Spieler sollen ihre Köpfe freibekommen.“

Lesen Sie jetzt