Frauen des TuS Ickern können zum Auftakt eine Rechnung begleichen

Frauenhandball

Nägel mit Köpfen hat der Handball-Verband Westfalen gemacht. Dieser hat die Spielpläne für die Saison 2020/21 ausgearbeitet - auch für die Bezirksliga-Frauen des TuS Ickern.

Ickern

, 16.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Handballerinnen des TuS Ickern, hier am Ball mit Saskia Scheipers gegen den Bochumer HC 2, möchten eine Niederlagenserie gegen ein bestimmtes Team vergessen machen.

Die Handballerinnen des TuS Ickern, hier am Ball mit Saskia Scheipers gegen den Bochumer HC 2, möchten eine Niederlagenserie gegen ein bestimmtes Team vergessen machen. © Volker Engel

Die Bezirksliga-Handballerinnen des TuS Ickern haben die wegen Corona abgebrochene Saison 2019/20 auf dem fünften Platz abgeschlossen. Zwischenzeitlich hatte das Team von TuS-Trainer Fabian Wolf sogar die Tabelle angeführt. Letztlich mussten die Castrop-Rauxelerinnen allerdings den VfL Gladbeck ziehen lassen.

Drei Niederlagen gegen ein spezielles Team

Letztlich waren auch die beiden Niederlagen gegen den Bochumer HC 2 (4.) mit 18:23 und 18:27 der Grund dafür, dass die Ickernerinnen im Titelrennen nicht mitlaufen konnten. Die Rechnung, die sie daher mit Bochum offen haben, können sie in der neuen Spielzeit 2020/21 direkt begleichen. Denn am Auftaktspieltag am Wochenende des 2. und 3. Oktobers laufen die TuS-Frauen in der Nachbarstadt auf. Zum Niederlagen-Paket der alten Saison gehört auch noch das 21:22 in der ersten Kreispokal-Runde im September 2019.

Fabian Wolf, Trainer der Handballerinnen im TuS Ickern.

Fabian Wolf, Trainer der Handballerinnen im TuS Ickern. © Volker Engel

Ickerns Coach Fabian Wolf meint: „Wir wollen es jetzt ändern, dass wir gegen Bochum regelmäßig gegen Bochum den Kürzeren zu ziehen.“ Dem Vorjahresdritten TV Wanne, auf den sein Team am vierten Spieltag am 7. November trifft, bescheinigt Wolf ein gutes Team, das wohl oben in der Tabelle mitmischen könne.

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Nach Veröffentlichung des Spielplans im Internet gab es für ihn keine Überraschungen, erklärt Fabian Wolf. Denn aufgrund der Erweiterung von zwei auf drei Bezirksliga-Staffeln konnte es nur so kommen, dass sein Team auf Teams aus dem Handballkreis Industrie trifft. Wolf: „Wir gehen mit einer Staffelgröße nur elf Teams in eine verhältnismäßig kleine Saison mit weniger Spielen als gewohnt. Die meisten Teams sind uns aus den letzten Jahren bekannt und wir können unsere Gegner einschätzen.“

Wolf: „Man kann schnell unten reinrutschen“

Wichtig sei, dass sich seine Schützlinge weniger Ausrutscher als in der alten Saison erlauben. Wolf: „Die letzten vier Mannschaften der Tabelle werden absteigen. Es passiert also viel schneller, dass man unten reinrutscht, wenn man eine schlechte Phase hat.“ Ebenso schnell könne es auch in die andere Richtung gehen. Platz eins berechtigt zum direkten Aufstieg. Rang zwei führt in eine Aufstiegsrelegation.

Fabian Wolf berichtet: „Am kommenden Sonntag halten wir eine Teamsitzung ab, bei der wir gemeinsam Saisonziele formulieren werden.“ Anfang August werde es eine kurze Trainingspause von zwei Wochen geben, da dann die Habinghorster Sporthalle an der B235 eine Grundreinigung bekommt. Wolf:; „Wir haben für uns entschieden, dass wir Testspiele frühestens nach dieser Pause bestreiten. Ich plane zudem ein Trainingslager im September.“

Das hat sich personell bei den TuS-Frauen getan: Eva Arlt hat sich Borussia Dortmund 3 in der Verbandsliga angeschlossen. Aus der eigenen Jugend kommen drei Spielerinnen in den Frauen-Kader: Mareike Kinzel, Paula Nieding und Viktoria Neuberger.

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