FC Castrop-Rauxel und SuS Merklinde haben schon zum Auftakt Topspiele vor der Brust

dzFUSSBALL-KREISLIGA A

Nicht mit ihren Bestbesetzungen starten die heimischen Teams in die Kreisliga-A-Saison. Allen fehlen einige Akteure durch Verletzung und Urlaub. Wie haben die Namen.

Castrop-Rauxel

, 09.08.2019, 23:23 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nicht mit optimalen Voraussetzungen gehen die fünf heimischen Mannschaften in den ersten Spieltag der Fußball-Kreisliga A.

Für den Titelanwärter FC Castrop-Rauxel geht es am Sonntag, 11. August, direkt mit einem vermeintlichen Topspiel los. Der Vorjahresvierte BV Herne-Süd, der erneut oben mitmischen möchte, gibt ab 15 Uhr seine Visitenkarte am Merklinder Fuchsweg ab.

FC Castrop-Rauxel und SuS Merklinde haben schon zum Auftakt Topspiele vor der Brust

Die FC-Castrop-Rauxel-Trainer Yannik Grondin (l) und Patrick Stich bereiten ihr Team auf ein Topspiel vor. © Volker Engel

Rotsünder fehlt für mehrere Spiele

Zeitspiel soll verhindert werden

  • Eine Regeländerung zur jetzt beginnenden Saison 2019/20 soll das Zeitspiel durch ein Team verhindern.
  • Spieler, die ausgewechselt werden, müssen das Spielfeld ab sofort an der nächstmöglichen Linie verlassen, also an der Torauslinie oder der Seitenauslinie.
  • Lange Wege quer über den Platz inklusive ein Abklatschen von Mitspielern bis zur Mittellinie soll es demnach künftig gar nicht mehr geben.

FC-Trainer Patrick Stich hätte gerne seine Bestbesetzung aufgeboten. Davon sind die Castrop-Rauxeler allerdings ein Stück entfernt. Denn Vedat Öz hatte sich zuletzt im Testspiel gegen seinen alten Verein, die Spvg Schwerin, eine Rote Karte eingehandelt. Durch diese ist er nunmehr bis einschließlich Mittwoch, 28. August, oder insgesamt für vier Pflichtspiele gesperrt.

Damit nicht genug: Marcel Sola fällt wegen eines Kreuzbandrisses aus. Ebenfalls nicht auflaufen kann Seref Cakir nach einem Bänderriss im Ellenbogen. Und auf Neuzugang Rimon Haji muss Stich warten, bis er aus dem Urlaub zurückgekehrt ist.

Auftritt auf Asche

Ebenfalls zu einem Spitzenspiel läuft der SuS Merklinde auf. Der SuS steht ab 15 Uhr auf dem Ascheplatz in Elpeshof-Herne als Gast des spielstarken FC Marokko Herne auf dem ersten Prüfstand. Die Herner hatten die vergangene Saison auf Rang drei mit am Ende sechs Punkten Rückstand auf den Meister SG Herne 70 abgeschlossen.

Der SuS Merklinde musste sich mit Rang acht begnügen. Weshalb der Kader runderneuert wurde, unter anderem mit bezirksliga-erfahrenen Akteuren, die Trainer Marco Gruszka bei seiner Rückkehr von der Spvg Schwerin mitbrachte. Für den Sonntag vermeldet Martin Broll, der Sportliche Leiter des SuS, sieben Ausfälle.

Angefangen mit den Verletzten Dominik Bönnemann (Bänderriss), Simon Decke (Leiste gezerrt) Kevin Pögel (Innenband gezerrt), Alexander Schudmann (Meniskusverletzung) und Florian Neumann (Fußprellung). Torben Broll fehlt aus beruflichen Gründen. Goalgetter Matondo Mbunga ist im Urlaub. Martin Broll meint: „Nur gut, dass unser Kader groß genug ist, das alles in dieser Saison zu kompensieren.“

FC Castrop-Rauxel und SuS Merklinde haben schon zum Auftakt Topspiele vor der Brust

Habinghorsts Routinier Sebastian Janas (l) muss dabei mithelfen, das Fehlen des schwer verletzten Tim Eckey zu kompensieren. © Schubert

VfB: Eckey fällt lange aus

Der Aufsteiger VfB Habinghorst ist bei seiner Rückkehr ins Kreisliga-Oberhaus ab 13 Uhr Gast des DSC Wanne II. Der VfB wird hier wahrscheinlich am eigenen Leib merken, ob die Wanne-Eickeler erstmals seit Jahren ernsthaft den Sprung in die Bezirksliga anpeilen. Traurig stimmt den VfB-Spielertrainer Marc Olschewski, dass sich sein Vize-Kapitän Tim Eckey durch einen Kreuzbandriss aus dem Testspiel bei den SF Wanne für die Hinrunde ausfällt. Genau ein Jahr nach dem Kreuzbandriss von Olschewski traf es jetzt einen der Antreiber der Habinghorster. Zudem fehlen Enes Caliskan und Thomas Bragin und Matthias Gorzolnik. Marc Olschewski meint: „Aber ansonsten sind alle fit – und hoffentlich richtig motiviert.“

FC Castrop-Rauxel und SuS Merklinde haben schon zum Auftakt Topspiele vor der Brust

Leon Pizolka (am Ball) ist einer der Nachwuchsspieler, die in den Kader von Arminia Ickern integriert wurden. © Marcel Witte

Ickerner Trainer erwartet eine Reaktion

Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch geht Stephan Böhm, der Trainer des SC Arminia Ickern, die Begegnung beim Aufsteiger SV Firtinaspor Herne II ab 13 Uhr an. Böhm fordert von seinen Schützlingen eine Reaktion auf die 0:3-Kreispokal-Niederlage beim B-Kreisligisten DJK Falkenhorst-Herne ein. Dabei lässt er nicht als Ausrede gelten, dass eine Reihe von Spielern aus privaten oder beruflichen Gründen oder verletzt fehlt.

Mit einem jungen Kader (11 von 23 Spielern sind unter 21 Jahre alt) geht der FC Frohlinde II die neue Saison. Vor der ersten Aufgabe steht die Truppe von Trainer Jimmy Thimm am Sonntag am 15 Uhr gegen den VfB Börnig.

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