Erste Tischtennis-Saison nach den Corona-Stopp startet Ende August

Tischtennis

Die Tischtennisspieler der DJK Roland Rauxel treffen zum Landesliga-Auftakt auf Absteiger SuS Bertlich. Die Damen des Post SV schlagen bei alten Bekannten auf.

Castrop-Rauxel

, 10.07.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Robin Gude beim letzten Heimspiel der DJK Roland Rauxel gegen den PSV Recklinghausen vor dem Saison-Abbruch. Die Recklinghäuser zählen auch in der kommenden Landesliga-Spielzeit zum Kreis der Rauxeler Konkurrenten.

Robin Gude beim letzten Heimspiel der DJK Roland Rauxel gegen den PSV Recklinghausen vor dem Saison-Abbruch. Die Recklinghäuser zählen auch in der kommenden Landesliga-Spielzeit zum Kreis der Rauxeler Konkurrenten. © Volker Engel

An das Ende der vergangenen Saison wird man sich nicht nur in der heimischen Tischtennis-Szene wohl noch lange Zeit erinnern. Mitte März wurden die Spiele ausgesetzt und die Tabellenstände eingefroren. Anfang April verkündete der Westfälische Tischtennisverband (WTTV) den Abbruch der laufenden Spielzeit. Einer der Leidtragenden war der SuS Bertlich, der mit nur zwei Punkten Rückstand eigentlich noch vier Spiele vor sich gehabt hätte - so aber als Absteiger feststand.

Am Samstag, 29. August, tritt die DJK Roland Rauxel, sichere Landesliga-Siebte der Abbruch-Saison, nun beim SuS Bertlich in Herten an. „Wir kennen das Team nicht, aber es zählt wohl zu den besten der Liga“, sagt Roland-Kapitän Robin Gude, „wir sind gespannt auf die neuen Gegner.“

Dortmund-Duelle entfallen

Das gilt auch für die weiteren Gruppen-Novizen TB Beckhausen (Gelsenkirchen) und SF Schnee (Witten). RW Stiepel ist eine Fusionsmannschaft aus Verbandsliga-Absteiger TTC Post Hiltrop und der bisherigen Stiepel-Equipe. Auf die heißen Duelle mit Borussia Dortmund III und Eintracht Dortmund müssen die Rauxeler verzichten, sie gehören nicht mehr zur Landesliga-Gruppe 5.

Dort wollen die Rauxeler möglichst schnell Punkte sammeln. „So wollen das Thema Abstieg schnell abhaken“, so Robin Gude, „alles was nach oben geht, ist Bonus in dieser Saison.“

Die Gegner seien nur schwer einzuschätzen, sowohl hinsichtlich des Personals als auch der Fitness. „Wir haben bereits seit ein paar Wochen wieder die Halle. Ich weiß nicht, wie das bei anderen Teams aussieht“, sagt Gude, „wir sind aber recht fit, auch wenn wir noch ein wenig Trainingspause aufholen müssen.“

14-Jähriger an Brett drei

Gude wird weiterhin als Spitzenspieler antreten. Daniel Gerhards spielt an Position zwei, an drei folgt der 14-jährige Neuzugang Paul Burkart (vormals TuS Holzen-Sommerberg). Maximilian Bauer, derzeit noch an der Schulter verletzt, Christian Chroscinski und Karo Ali komplettieren das Sextett.

Nicola Schuchardt und der Post SV belegten in der Abbruch-Saison den fünften Verbandsligaplatz. Der erste Gegner der kommenden Saison, TTC Wuppertal II, war praktisch bereits abgestiegen. Am Samstag, 29. August, treffen beide Teams wieder zusammen.

Nicola Schuchardt und der Post SV belegten in der Abbruch-Saison den fünften Verbandsligaplatz. Der erste Gegner der kommenden Saison, TTC Wuppertal II, war praktisch bereits abgestiegen. Am Samstag, 29. August, treffen beide Teams wieder zusammen. © Volker Engel

Die Frauen des Post SV treffen zum Verbandsliga-Auftakt am Samstag, 29. August, auf den TTC Wuppertal II, der in der Abbruch-Saison den vorletzten Platz belegte, aber durch eine großzügige Regelung des WTTV am Ende nicht abstieg. „Die Wuppertaler Spitzenspielerin ist hoch in die erste Mannschaft aufgerückt, das schwächt Wuppertal II“, erklärt PSV-Kapitänin Nicola Schuchardt. Ihr Team landete in der Abbruch-Saison auf Platz fünf im sicheren Mittelfeld.

Der große Favorit sei die DJK BW Annen III. „Annen investiert jedes Jahr viel Geld, um gute Mannschaften zusammen zu bekommen“, so Nicola Schuchardt. Auch mit TSSV Bottrop und TuS Holzen-Sommerberg sei wieder zu rechnen.

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