Erin-Kampfbahn: Die Sanierungsarbeiten am Kunstrasen stottern schon am ersten Tag

dzSportplatz-Umbau

Im Zeitraum vom 19. August bis zum 13. September soll der Kunstrasen an der Erin-Kampfbahn erneuert werden. Ob der Zeitplan eingehalten wird, bleibt fraglich, denn es gibt schon Probleme.

Obercastrop

, 20.08.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der SV Wacker Obercastrop muss aufgrund der Verlegung eines neuen Kunstrasens gut einen Monat auf seine heimische Spielstätte verzichten. Die Arbeiten haben zwar gerade erst begonnen, trotzdem wackelt schon das Datum der Fertigstellung.

Verursacher der Komplikationen sind die beiden fest montierten Tore der Erin-Kampfbahn. „Die Firma wollte vor dem Entfernen des Kunstrasenteppichs die Tore abmontieren. Diese sind aber so fest verankert, dass man sie dabei wahrscheinlich beschädigen würde“, erklärt Dieter Schertz, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei den Obercastropern.

Erin-Kampfbahn: Die Sanierungsarbeiten am Kunstrasen stottern schon am ersten Tag

Dieter Schertz steht neben einem der Tore, die beiden Abrissarbeiten Probleme bereiten. © Niklas Koch

Der Verein tritt in Kontakt mit der Stadt

Laut Schertz werde der Verein nun Kontakt mit der Stadt Castrop-Rauxel aufnehmen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Da ein neues Tor rund 3000 Euro kostet, will man eine möglichst kostengünstige Lösung für beide Seiten finden.

Ob der Platz wie erwartet am 13. September wieder bespielbar sein wird, bleibt abzuwarten, denn mehrere Faktoren könnten die Arbeiten verzögern. Zum einen muss eine zeitnahe Lösung mit der Stadt gefunden werden, zum anderen könnte auch das Wetter den Wackeranern einen Strich durch die Rechnung machen. „Bei den Abrissarbeiten spielt das Wetter keine Rolle. Bei der Neuverlegung des Kunstrasens muss es dann aber unbedingt trocken bleiben, sonst wird es schwierig“, meint Schertz.

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