Ein Zaubertor hebt die Frohlinder Stimmung nur wenig

dzFußball-Landesliga

Ein später Treffer bringt dem FC Frohlinde zumindest noch einen Punktgewinn gegen den SV Hilbeck aus Werl. War mehr drin?

Castrop-Rauxel

, 23.09.2019, 11:13 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit einem 2:2 (1:2) musste sich der FC Frohlinde (7.) in der Fußball-Landesliga gegen den FC Hilbeck (14.) zufriedengeben. Zum Schluss wussten die FCF-Kicker nicht, ob sie lachen oder weinen sollten.

Es war mehr drin in dieser schnellen Partie gegen die agilen Spieler aus dem Werler Vorort. Allerdings hatten auch die Gäste Chancen auf mehr Tore. Vor allem in der ersten Halbzeit machten sie den Hausherren, die ohne Ex-Profi Marc Kruska (Achillessehnen-Reizung) antreten mussten, schwer zu schaffen. Trainer Stefan Hoffmann sagte schon in der ersten Halbzeitpause aufgeregt zu seinem Coach-Kollege Michael Wurst an der Linie: „Uns fehlt Laufbereitschaft.“

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Die Hilbecker machte es besser. Sie waren immer einen Tick eher am Ball und bekamen so zumeist auch die „zweiten Bälle“. Die Frohlinder hatten zu oft das Nachsehen. Gut, dass in der Defensiv-Abteilung Dustin Wurst oder Andreas Kluy immer ein Auge auf die gegnerischen Angreifer hatten. Das frühe 0:1 (5.) durch einen unhaltbaren Freistoß von Anil Saraman genau in den rechten Winkel, konnten aber auch die beiden Routiniers nicht verhindern.

Werler Scharfschütze

Danach hatte der Werler Scharfschütze aus gleicher Distanz noch eine Chance. Diesmal hatte FCF-Keeper Daniel Schultz das Glück, dass die Kugel scharf am rechten Winkel vorbeipfiff.

Ein Weckruf für die Frohlinder? Der schnelle Kevin Brewko sorgte mit einem satten Schuss halbhoch in die rechte Ecke nach Vorarbeit von Chris Matuszak für das 1:1 (13.). Doch: „Wie gewonnen so zerronnen“. Nur zwei Minuten später musste Torwart Schultz den Ball zum 1:2 aus dem Netz holen. Zu leicht hatte sich die gesamte rechte Abwehrseite um Lukas Wohlfarth an der Außenlinie überlaufen lassen. Der Werler Angreifer in der Mitte musste den genauen Querpass nur noch einzuschieben.

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Frohlinde war angeschlagen. Zu viele Bälle gingen verloren oder wurden von den Gästen schnell behauptet. Das sah nicht gut aus, wurde aber doch besser.

Fouls an Liskunov

André Muth hatte den neuerlichen Ausgleich auf dem Fuß. Doch sein Schuss wurde abgeblockt. Trainer Hoffmann hatte nach der Aktion einen Tipp parat: „André, den musst du volley nehmen.“

Frohlinde bekam nach der Pause immer mehr Zugriff auf das Spielgeschehen. Und Dietrich Liskunov geriet dabei immer mehr in den Fokus. Zweimal wurde der FCF-Stürmer in aussichtsreicher Lage gefoult, einen guten Schuss wehrte der Torwart ab. Und dann traf Liskunov doch passgenau. Von der rechten Seite rauschte sein Schuss nach einem Alleingang zum 2:2 (87.) knallhart hoch in den hinteren linken Winkel. Ein Zaubertor, das in solch einem Spiel wohl auch nötig war.

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