Ein Gegner von sieben Castrop-Rauxeler Teams gibt bereits vor Anpfiff auf

dzFußball

Die Saison der Fußball-Kreisliga B1 Herne beginnt am Sonntag, 6. September. Staffelleiter Hans Murawa hat dafür akribisch einen Spielplan entwickelt. Jetzt muss er eine Mannschaft streichen.

Castrop-Rauxel, Herne

, 20.08.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sieben Teams halten in der Kreisliga B1 des Fußballkreises Herne die aus Castrop-Rauxeler Fahnen hoch: Eintracht Ickern II, die SF Habinghorst/Dingen, die SG Castrop II, Wacker Obercastrop II, die Spvg Schwerin II sowie die Aufsteiger VfB Habinghorst II und VfR Rauxel. Diese Mannschaften haben sich darauf eingerichtet, dass sie ab Sonntag, 6. September, in einer Liga mit 17 Teams auflaufen. Aber Pustekuchen. Es sind jetzt nur noch 16.

Interne Meinungsverschiedenheiten

Hans Murawa (Herne), der Staffelleiter der Staffel B1, gab Mitte der Woche bekannt: „Die DJK Elpeshof hat ihre Mannschaft zurückgezogen.“ Mucahit Köse, der 1. Vorsitzende und Sportliche Leiter des Clubs, der sich auf einem der Horsthausener Kunstrasenplätze das Areal mit der DJK Falkenhorst teilt, erklärte: „Ich muss leider meine Erste Mannschaft vom Spielbetrieb zurückziehen. Da es intern zu Meinungsverschiedenheiten und innerhalb der Mannschaft Stress gibt, kann ich leider keine komplette Mannschaft stellen. Und der neue Trainer uns nun auch abgesagt.“

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So kommt es, dass die SF Habinghorst/Dingen zum Auftakt unversehens spielfrei haben. Am dritten Spieltag trifft es den VfB Habinghorst II. Ohne Partie sind am fünften Spieltag zugleich VfB Habinghorst II und die SG Castrop II. Das hat damit zu tun, dass durch den Verzicht des Aufsteigers Victoria Habinghorst II die Liga auf 17 anstatt 18 Mannschaften angelegt war und das „Spielfrei“ reihum ging.

Hans Murawa, der Staffelleiter der Kreisliga B1 Herne/Castrop-Rauxel.

Hans Murawa, der Staffelleiter der Kreisliga B1 Herne/Castrop-Rauxel. © Jens Lukas

Pantringshof war Wackelkandidat

Eigentlich waren die Trainer in der Liga davon ausgegangen, dass der Aufsteiger SC Pantringshof seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückziehen werde. Viele Akteure verließen während des Lockdowns durch die Corona-Pandemie den Verein - ein Großteil wohl in Richtung TSK Herne (Kreisliga B2). Der Castrop-Rauxeler Michael Springwald wollte als neuer Coach das Projekt aufrechterhalten, warf aber nach dem ersten Training offenbar die Flinte ins Korn.

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Hans Murawa sagte: „Bei Pantringshof sag es ähnlich wie bei Elpeshof aus. Allerdings waren beim letzten Freundschaftsspiel des Clubs zig neue Akteure aufgeführt.“ Die Begegnung mit dem Vorsitzenden Dirk Schmies als SCP-Coach ging mit 0:9 (0:3) gegen den Kreisliga-A-Aufsteiger ETuS Wanne verloren. Bleibt abzuwarten, ob nicht bald ein weiterer Herner Gegner der sieben Castrop-Rauxeler Mannschaften früh die Segel streicht.

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