Die Spvg Schwerin und FC Castrop-Rauxel sind total heiß auf ihr erstes Bezirksliga-Derby

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Zweiter Spieltag, erstes Derby in der Bezirksliga 9. Die Spvg Schwerin empfängt den Aufsteiger FC Castrop-Rauxel am Sonntag, 13. September, ab 15 Uhr auf dem Sportplatz Grafweg.

Schwerin

, 11.09.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Vorfreude auf das Derby ist bei beiden Klubs groß. Für den Gastgeber ist das Derby am zweiten Spieltag sogar der Saison-Einstieg, da ein Corona-Fall die Schweriner zum Auftakt beim FC Roj kurzfristig ausgebremst hatte. „Wir waren alle bereits am Treffpunkt, die Sachen waren schon verstaut, da kam der Absetzungs-Anruf vom Staffelleiter“, erklärt Trainer Dennis Hasecke, und fährt fort: „Umso heißer sind unsere Jungs jetzt auf das Derby.“

Lazarett lichtet sich

Am Dienstag erhielt Schwerin die Botschaft, dass der Corona-Test des betroffenen Spielers negativ ist. Das Training konnte wieder in vollem Umfang aufgenommen werden. Auch das Verletzten-Lazarett bei den Blau-Gelben hat sich fast vollständig gelichtet.

Sogar die schwerer verletzten Lukas und Andre Muth machen gute Fortschritte. Fehlen werden die Urlauber Erdem Gönül und Diego Rocha Martinez. Die Marschroute von Trainer Hasecke ist klar auf einen „Dreier“ ausgerichtet: „Ein Sieg zum Saison-Einstieg tut immer gut.“

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Entscheidung zur Taktik fällt nach Abschlusstraining

FC-Trainer Yannick Grondin ist begeistert davon, dass schon am zweiten Spieltag das erste Derby steigt: „Das ist genau der richtige Zeitpunkt. Wir alle sind total fokussiert auf dieses Spiel.“

Die Reporter-Kritik zur wackeligen Dreierkette beim 1:1 gegen Viktoria Kirchderne merkt Grondin an: „Wir trainieren mehrere Abwehr-Varianten. Nach den Eindrücken beim Freitag-Abschlusstraining werden Patrick Stich und ich entscheiden, welche Defensiv-Formation wir spielen werden.“

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Die Qualität, Dreierkette oder Viererkette zu spielen, habe die Mannschaft, so Grondin, der seine Truppe genau kennt und überzeugt ist: „Gegen stärkere Gegner spielen wir immer besser. Kirchderne wollte doch überhaupt nicht mitspielen, was für Schwerin mit Sicherheit nicht zutrifft. Unsere junge Mannschaft war als Aufsteiger beim 1:1 in ihrem ersten Bezirksliga-Spiel sehr nervös, sie wird von Spiel zu Spiel aber größeres Vertrauen zur eigenen Stärke finden.“

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