Die Spvg Schwerin scheitert an einem einzigen Spieler von SF Stuckenbusch

dzFußball-Bezirksliga

Im ersten Spiel nach der Winterpause schoss die Spvg Schwerin drei Tore. Das Problem: Vom Gastgeber SF Stuckenbusch wurde ein Akteur zum Spielverderber.

Castrop-Rauxel

, 16.02.2020, 18:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

Viel vorgenommen hatten sich die Bezirksliga-Fußballer der Spvg Schwerin (7.) für ihr erstes Punktspiel nach der Winterpause. Und: Bei den SF Stuckenbusch (4.) in Recklinghausen war für die Schützlinge der Blau-Gelb-Trainer Dennis Hasecke und Marco Taschke auch ein Sieg möglich.

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Allerdings scheiterten die Castrop-Rauxeler am Sonntag letztlich an einem Spieler der Gastgeber: Dustin Augustin bereitete in der ersten Halbzeit die beiden Treffer von Roman Humenscheimer (15., 37.) vor und markierte die beiden Siegtreffer zum 4:3 (2:2) in der 67. und 83. Minute selbst.

Hasecke: „Kein Vorwurf andie Mannschaft“


Schwerins Coach Hasecke sagte nach der Begegnung auf dem Rasenplatz „Am Leiterchen“ in Recklinghausen: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Letztlich hat Schwerin nur das Duell mit Augustin verloren.“ Viermal hätten die Gastgeber auf das Tor geschossen. Alle Bälle zappelten im Netz, so Hasecke. Dieser schwärmte vom Treffer zum 1:1 (30.) von Justin Strahler. Dieser hatte zwei Spieler aussteigen lassen und danach mit einem Lupfer aus spitzem Winkel Niklas Eßmann im SF-Tor überwunden.

Pech mit Lattentreffer


Und auch das 2:2 (40.) von Stefan Fels sei sehenswert gewesen. Dieser traf aus 18 Metern mit einem satten Schuss unten links ins Tor. Hasecke: „Vor der Pause und auch danach waren wie die bessere Mannschaft.“ Vor Augustins 3:2 hatte die Spvg das Pech, dass ein Schuss von Youngster Lasse Allmann an der Latte landete. Bei den Gegentoren in der zweiten Halbzeit sahen Allmann und Maik Bothe nach langen Bällen gegen den geschickt agierenden Augustin nicht gut aus.

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Pech hatten die Schweriner in der Schlussphase, dass der Schiedsrichter ein Handspiel im Strafraum übersah. Dennis Hasecke meinte: „Er hat gut gepfiffen. Das konnte er offenbar nicht sehen.“ Mit dem Schlusspfiff gelang Strahler das 3:4, als er nach einem abgefälschten Schuss zur Stelle war und das Leder versenkte.

Nach der Karnevalspause geht es für die Schweriner erst am Sonntag, 1. März, weiter. Dann empfangen sie am Grafweg ab 15 Uhr den ehemaligen Regionalligisten VfB Hüls (5.).

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