Die Spvg Schwerin hat den Anschluss zur Spitze verloren

dzFußball-Bezirksliga

Vor dem zehnten Spieltag hatte die Spvg Schwerin in der Fußball-Bezirksliga fünf Punkte Rückstand auf die beiden Top-Teams. Das hat sich jetzt geändert.

Castrop

, 13.10.2019, 21:28 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Tag der Amateure, organisiert vom Magazin 11FREUNDE, durfte in Kirchhellen jeder Zuschauer nur das an Eintritt zahlen, was er wollte. Immerhin zog das rund 300 Fans an. „Die Stimmung war bombig“, sagt Schwerins Trainer Dennis Hasecke. Zudem gab es Bier, Fanta, Cola, Bratwurst für je 1 Euro. Ansonsten hat Schwerins Trainer jedoch keine weiteren, größeren Aktionen mehr feststellen können.

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Die großen Drei der Bezirksliga 9, der Erler SV, der FC Marl, Vestia Disteln, setzen sich an der Tabellenspitze immer weiter ab von der Spvg Schwerin. Diese verlor am Sonntag beim VfB Kirchhellen mit 0:2 (0:0).

In Halbzeit eins war die Spvg das dominierende Team. „Wir hätten zwei, drei Tore machen müssen, aber irgendwie fehlte uns im letzten Drittel vor dem Kirchhellener Tor die letzte Konsequenz“, so Hasecke. Da auch der Gastgeber nach vorne nicht viel zusammenbrachte, ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

In der zweiten Halbzeit spielte Schwerin nicht mehr entschlossen genug und Kirchhellen kam besser auf. In der 52. Minute fiel das 1:0, als Schwerin in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor. Dann ging es ganz schnell. Über zwei Pässe stand der VfB vor dem Gehäuse und Dominik Selm schob den Ball mit einem langen Bein über die Torlinie.

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In der 70. Minute klingelte es zum zweiten Mal im Schweriner Kasten. Nach einer Standardsituation war Fabian Mohs mit dem Kopf zur Stelle und netzte ein. Doch auch die Blau-Gelben brachten den Ball einmal im Kirchhellener Tor unter, der Schiedsrichter hatte aber etwas dagegen und erkannte den Kopfballtreffer von Tobias Lübke nicht an, da der den Torwart behindert haben soll.

„Wir haben in der ersten Halbzeit so gut Fußball gespielt, kommen dann aus der Kabine und es fehlt der Zug zum Tor“, so Hasecke. Als ob das 0:2 nicht genug gewesen wäre, fing sich André Pape in der 90 Minute zu allem Überfluss noch eine Gelb-Rote Karte ein – weil er den Mund nicht halten konnte.

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