Die HSG Rauxel hat einen Neuzugang vom Lokalrivalen TuS Ickern

Handball-Landesliga

Die Handballer der HSG Rauxel-Schwerin haben Verstärkung bekommen. Einer der Neuen kommt vom Nachbarverein.

Castrop

, 30.07.2019 / Lesedauer: 3 min
Die HSG Rauxel hat einen Neuzugang vom Lokalrivalen TuS Ickern

Lukas Steinhoff (am Ball) absolvierte mit der HSG Rauxel-Schwerin während des Trainingslagers am Wochenende zwei Testspiele. © Volker Engel

Der Schweiß floss in Strömen am vergangenen Wochenende bei den Landesliga-Handballern der HSG Rauxel-Schwerin. Ihr Trainer Sebastian Clausen zog mit ihnen ein Trainingslager in der Sporthalle der ehemaligen Janusz-Korczak-Gesamtschule in Ickern durch. Fünf Trainingseinheiten und zwei Testspiele meisterten die Rauxel-Schweriner an drei Tagen. Mit dabei waren auch zwei Neuzugänge. Beide sind Rückkehrer. Einer aus der jüngeren Vergangenheit: Torhüter Andre Weinert (SV Westerholt). Einer aus Jugend-Tagen: Robin Sachweh, der vom TuS Ickern (Kreisliga), und einst in der HSG-Jugend groß geworden war.

Die HSG Rauxel hat einen Neuzugang vom Lokalrivalen TuS Ickern

HSG-Trainer Sebastian Clausen (Mitte) konnte beim Trainingslager in Ickern Torhüter Andre Weinert (l) und Robin Sachweh als Neuzugänge präsentieren. © Volker Engel

Robin Sachweh sagte zu seinem Vereinswechsel: „In meinen acht Jahren beim TuS Ickern habe ich viele Freunde gefunden, jedoch blieben zuletzt davon immer weniger übrig.“ Bei der HSG spiele er nunmehr wieder alten Freunden zusammen, mit denen er einst mit dem Handball spielen begonnen habe. Wie etwa Keeper Daniel Nachtwey (vormals Pavlakovik) sowie Fabian Wenge. Robin Sachweh weiter: „Zudem spielt mein Bruder jetzt auch wieder bei der HSG. Eventuell spiele ich ja noch das ein oder andere Spiel mit ihm zusammen.“ Zudem gibt es bei der HSG drei Männer-Mannschaften und somit mehrere Optionen für die Zukunft, so Sachweh: „Da kann ich - je nachdem wie es die Zeit zulässt - flexibler Handball spielen.“

Zwei Testspielsiege

Mit Weinert und Sachweh im Kader gewannen die Rauxel-Schweriner am Samstag und Sonntag ihre Freundschaftsspiele gegen DJK Westfalia Welper (34:30/Bezirksliga) und die SG ETSV Ruhrtal Witten (29:18/Kreisliga A). In der zweiten Partie feierte die HSG ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Trainer Stephan Pade. „Er war nach der deutlichen Niederlage wirklich bedient“, sagte Sebastian Clausen. Denn die Gäste hatten bis zum 10:12 zur Pause gut mitgehalten. Danach gelangen ihnen binnen 20 Minuten nur vier Tore. Was Pade die Zornes-Röte ins Gesicht getrieben haben soll.

Zimmer hört auf

Im Training arbeitete HSG-Übungsleiter Clausen mit seinen Schützlingen daran, eine neue Abwehr-Taktik einzustudieren. Sebastian Clausen sagte: „Vor der vergangenen Saison in der Bezirksliga hatten wir keine Zeit dafür und haben uns um Spielzüge im Angriff gekümmert.“ Jetzt sorgte der Coach dafür, dass seine Mannen nicht nur in einer 6:0-Deckung agieren können. Gegen Gegner mit wurfgewaltigen Spielern kann die HSG nunmehr mit einer offensiveren 3:2:1-Variante Paroli bieten.

In der neuen Saison müssen die Rauxel-Schweriner auf zwei Leistungsträger verzichten: Michel Zimmer möchte aus gesundheitlichen Gründen künftig kürzertreten. Er war in der Vergangenheit recht verletzungsanfällig.

Und Julian Barth, der sich Mitte der vergangenen Hinrunde schwer an der Hand verletzte, hat ein Comeback nicht in Aussicht gestellt. Clausen erklärte: „Er möchte überlegen, wie es weitergeht. Vielleicht wird er weiterhin nur mit uns trainieren.“

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