Der TuS Ickern startet seine Auswärts-Serie

Handball

Vier Auswärtsspiele in Folge hat der Spielplan der Handball-Landesliga dem TuS Ickern beschert. Die erste Partie in dieser Reihe bestreitet die Utech-Sieben beim TuS Hattingen 2. Für die Männer der HSG Rauxel-Schwerin und die Damen des Castroper TV stehen hingegen Heimpartien auf dem Programm.

CASTROP-RAUXEL

, 26.09.2014, 19:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der TuS Ickern (gelbe Hemden), hier in der Partie gegen den SV Herbede, ist im nächsten Spiel beim TuS Hattingen 2 am Ball.

Der TuS Ickern (gelbe Hemden), hier in der Partie gegen den SV Herbede, ist im nächsten Spiel beim TuS Hattingen 2 am Ball.

Handball: Landesliga 3 TuS Hattingen 2 - TuS Ickern Sonntag, 15.30 Uhr Die Hattinger, die in der vergangenen Spielzeit unmittelbar hinter den Ickernern auf Rang elf gelandet waren, spielen bislang eine gute Saison: Aus drei Partien konnten sie fünf Punkte einfahren. Das Team des Ickerner Trainers Ralf Utech musste sich hingegen bislang mit zwei Zählern begnügen. Zuletzt verpassten die Castrop-Rauxeler beim 23:24 gegen den starken HC Heeren-Werve aber nur denkbar knapp einen weiteren Punktgewinn. "Das Spiel gegen Heeren hat in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass wir guten Handball spielen können", sagt Utech, "jetzt gilt es, diese Leistung auch über die gesamten 60 Minuten auf die Platte zu bringen." Allerdings erwartet der Ickerner Übungsleiter am Sonntag einen hoch motivierten Gegner. "Hattingen ist hervorragend in die Saison gestartet und wird sicherlich alles dafür tun, damit es auch so weitergeht." Der Kontrahent verfüge über eine "junge und sehr temporeiche Mannschaft", führt Utech aus. "Wir müssen von der ersten Minute hellwach sein und voll dagegen halten."

In personeller Hinsicht sieht es bei den Ickernern gut aus. Lediglich der langzeitverletzte Spielmacher Kilian Esser und der junge Torwart Alexander Busche fallen für den Sonntag aus. Somit ist der auch der Rückraum, für den zu Saisonbeginn noch einige Ausfälle zu verzeichnen waren, nahezu optimal besetzt. Auf der linken Außenposition hatte sich zuletzt Robin Sachweh, der sechs Treffer gegen Heeren-Werve erzielte, in guter Form präsentiert.

Handball: Bezirksliga 4 HSG Rauxel-Schwerin - ÖSG Viktoria Dortmund Sonntag, 18 Uhr Bislang konnten die Dortmunder, die in der vergangenen Spielzeit wie die HSG Rauxel-Schwerin im oberen Tabellendrittel mitgespielt hatten, noch keine positiven Akzente setzen: In allen drei Partien der laufenden Saison mussten sie sich geschlagen geben. „Ein solcher Gegner ist natürlich immer besonders gefährlich“, gibt HSG-Trainer Gerald Raasch zu bedenken. Von dem Tabellenstand dürfe man sich nicht blenden lassen. „Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren“, fordert der Übungsleiter.

Das Spiel der ÖSG Viktoria sei in der Vergangenheit vor allem von den Brüdern Tim, Jan und Robin Albert im Rückraum geprägt gewesen. „Wir müssen sehen, wer von ihnen zum Einsatz kommt und uns entsprechend darauf einstellen“, sagt Raasch. In jedem Fall wolle er auf eine 6:0-Deckung setzen, um aus einer kompakten Abwehr zum Erfolg zu kommen. Routinier Sebastian Clausen (Urlaub) fällt für den Abwehr-Mittelblock und als Kreisläufer allerdings aus. Dafür stehen Marco Schießl und Johannes Hense als Alternativen zur Verfügung. Überhaupt ist der Kader der Castrop-Rauxeler für die Partie gegen Dortmund recht gut besetzt. Nur der neue Spielmacher Andreas Witte (verletzt) und Lukas Zöpel (Arbeit) müssen passen.Frauenhandball: Bezirksliga 5 Castroper TV - VfL RW Dorsten Samstag, 16.45 Uhr Vor einer schweren Aufgabe stehen die Handballerinnen des Castroper TV in ihrem ersten Heimspiel gegen den VfL RW Dorsten. Die Dorstenerinnen hatten in der vergangenen Spielzeit Platz vier belegt und nehmen diese Position auch in der aktuellen Tabelle ein. „Ich erwarte eine sehr schwierige Partie“, sagt CTV-Trainer Jan Schimmelmann. Das Ziel müsse sein, die spielstarken Gegnerinnen schon im Aufbau zu stören.

„Einer starken Abwehrleistung wird dabei eine Schlüsselrolle zukommen“, erklärt der Castroper Coach weiter. „Wenn wir dann noch die individuellen Fehler aus den letzten Spielen minimieren können, ist durchaus ein gutes Ergebnis für uns möglich.“ Gegen Dorsten steht dem CTV-Trainer ein auch quantitativ recht gut besetzter Kader zur Verfügung: Bis auf die Neuzugänge Vanessa Templin und Stella Ellert sind alle Spielerinnen mit von der Partie.

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