Der TuS Henrichenburg hat drei Abgänge, die aber nicht verschwinden

dzFußball-Kreisliga B

Der TuS Henrichenburg in der Fußball-Kreisliga B Recklinghausen bekommen in der neuen Saison ein neues Gesicht. Denn einige Stammkräfte sich nicht mehr für das Team am Ball.

Henrichenburg

, 27.05.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem die Fußballer des TuS Henrichenburg zuvor 20 Jahre lang in Folge im Recklinghäuser Kreisliga-Oberhaus an den Start gingen, beenden sie die erste Saison nach dem Abstieg in der Kreisliga B nun wegen des Saisonabbruchs auf Rang fünf. Insgesamt ein ordentliches Ergebnis – den direkten Wiederaufstieg hatte TuS-Trainer Michael Heu nicht ausgerufen. Der Blick auf die Tabelle zeigt zudem ein schiefes Bild: Die Henrichenburger hatten – im Vergleich zu den anderen Top-Fünf-Teams – zusätzlich noch drei Nachholpartien offen gehabt. Rein rechnerisch wären also alleine durch die diese Begegnungen noch Platz drei oder vier möglich gewesen.

Henrichenburgs Trainer Michael Heu muss aktuell den Wegfall von zumindest vier Stammkräften kompensieren. Derzeit hat er einen Neuzugang.

Henrichenburgs Trainer Michael Heu muss aktuell den Wegfall von zumindest vier Stammkräften kompensieren. Derzeit hat er einen Neuzugang. © Volker Engel

Verhandlungen laufen noch

Doch damit beschäftigt sich der Henrichenburger Übungsleiter schon gar nicht mehr. Heu steckt bereits voll in den Planungen für die neue Saison. „Wir stehen derzeit in Verhandlungen mit einigen potenziellen Neuzugängen“, berichtet der Trainer. Namen möchte er aber noch nicht nennen – außer einen: Cedric Knauer von Victoria Habinghorst wird die Henrichenburger zur neuen Saison verstärken. „Er ist vielseitig einsetzbar, was die Zentrale angeht“, freut sich Heu über den neuen Mann. Zudem könnte es auch noch Verstärkungen aus dem eigenen A-Junioren-Nachwuchs geben. „Wir möchten unseren Weg der Verjüngung des Kaders weiter fortsetzen“, berichtet der Coach.

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Als echten Abgang zählt Heu lediglich Julian Niewind auf. Den Flügelspieler zieht es zum Bezirksligisten Teutonia SuS Waltrop. Allerdings werden mit Simon Waack, Nico Böcker und Matthias Köhnen drei weitere Spieler, die jahrelang etabliertes Stammpersonal der Henrichenburger waren, nicht mehr dem Kader angehören. Waack und Böcker wechseln in das Altherren-Team. Köhnen möchte etwas kürzertreten und wird deshalb zukünftig in der zweiten Mannschaft in der Kreisliga C auflaufen. Zudem werden Lukas Wels und Philip Wihler berufsbedingt nur noch auf Abruf zur Verfügung stehen.

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