Der Post SV spielt auf Zeit: Ungelöste Fragen sollen sich bis zum Saisonauftakt klären

Tischtennis

Die Tischtennisspieler des Post SV hoffen, dass bis September klar ist, wie die Spieltage ausgestaltet sind und wie viele Spieler ihnen zur Verfügung stehen.

Obercastrop

, 07.06.2020, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der aktuelle Vorsitzende Wolfgang Schmidt (l) und sein Vorgänger Heinz-Günter Hiller (r) greifen in der Kreisliga für die zweite Mannschaft des Post SV noch regelmäßig zum Schläger. Unklar ist, ob in der kommenden Saison Doppel-Partien ausgetragen überhaupt werden oder diese aufgrund des Ansteckungsrisikos mit dem Coronavirus ausgesetzt werden.

Der aktuelle Vorsitzende Wolfgang Schmidt (l) und sein Vorgänger Heinz-Günter Hiller (r) greifen in der Kreisliga für die zweite Mannschaft des Post SV noch regelmäßig zum Schläger. Unklar ist, ob in der kommenden Saison Doppel-Partien ausgetragen überhaupt werden oder diese aufgrund des Ansteckungsrisikos mit dem Coronavirus ausgesetzt werden. © Volker Engel

Die Tischtennisspieler des Post SV kennen nach den Gruppeneinteilungen nunmehr ihre Gegner für die kommende Saison 2020/21. Die erste Herren-Mannschaft der Obercastroper trifft in der (voraussichtlich im September startenden) Bezirksklassen-Saison auf zehn Gegner.

Das ist einer weniger als in der wegen Corona abgebrochenen Spielzeit 2019/20. Zum Lokalderdy kommt es den Post SV I gegen die DJK Roland Rauxel III. Die zweite Post-Equipe bekommt es in der Kreisklasse sogar zweimal mit dem Stadtrivalen zu tun: Gegner sind Rauxel IV und V.

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Die Personalia zum Saisonwechsel: Christian Esser kommt von Westfalia Kirchlinde, sein Sohn Robin wechselt dorthin. Ob es allerdings stets reichen wird, beide Obercastroper Teams voll zu besetzen, ist angesichts der zeitweise dünnen Personaldecke unklar. „Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung“, sagt der langjährige Vorsitzende Heinz-Günter Hiller, „derzeit ist es beim Training leerer, aber das kann auch an den Hygienevorschriften liegen. Und an der Vor-Ferienzeit.“ Wichtig zu wissen: Einige Spieler zählen durch ihr Alter zur Risikogruppe für schwere Krankheitsverläufe.

Fusion mit Rauxel ist vom Tisch

Bis zum September sei aber noch Zeit, um einige Fragezeichen auszuräumen. Beispielsweise, ob im Liga-Wettbewerb die Doppel überhaupt gespielt werden oder nicht. „Zu Corona-Zeiten ändert sich fast täglich irgendetwas“, so Hiller.

Die goldenen Jahre der Postler, in denen sie die Duelle mit dem Stadtrivalen Rolabd Rauxel noch in der Landesliga stiegen und man in Obercastrop noch über doppelt so viele Herren-Teams verfügte, scheinen jedenfalls vorbei. Auch das einstige Thema Vereinsfusion scheint vom Tisch. Hiller sagt: „Wir begnügen uns jetzt mit dem, was ist.“

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