Der HSG Rauxel-Schwerin fallen die ersten Punkte aus der Hand

Handball-Bezirksliga

Die HSG Rauxel-Schwerin führt gegen den VfL Gladbeck 2 eine Viertelstunde vor Ende mit 20:19 und verpasst dennoch den ersten Saisonsieg.

Castrop

, 08.12.2019, 21:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der HSG Rauxel-Schwerin  fallen die ersten Punkte aus der Hand

Lukas Steinhoff (beim Wurf) kam für die HSG Rauxel-Schwerin gegen den VfL Gladbeck 2 auf vier Tore. In der Schlussphase konnte er wegen einer Disqualifikation nach drei Zeitstrafen nicht mehr mitwirken und musste mitansehen, wie sein Team mit 23:29 unterlag. © Volker Engel

Wer kein Glück hat, für den gesellt sich häufig auch noch Pech dazu. Wie ein Roter Faden zieht sich das durch die bisherige Saison für die Landesliga-Handballer der HSG Rauxel-Schwerin. Vor dem abschließenden Hinrundenspiel gegen den Tabellendritten SuS Oberaden 2 am Sonntag, 15. Dezember, hat die HSG noch immer keinen Punkt auf dem Konto.

Dabei hatten die Schützlinge von Trainer Sebastian Clausen in der 47. von 60 Minuten gegen den VfL Gladbeck mit 20:19 geführt. Am Ende stand allerdings eine 23:29 (14:12)-Niederlage zu Buche. Ein Knackpunkt war, dass Leistungsträger Lukas Steinhoff in der 40. Minute das Parkett der ASG-Sporthalle verlassen musste. Denn er hatte sich eine Disqualifikation nach drei Zeitstrafen eingehandelt.

50 gute Minuten


Coach Clausen sagte nach der Partie: „50 Minuten lang hat meine Mannschaft das richtig gut gemacht. Das hat jeder auf der Tribüne gesehen.“ Dann hätten ihm die Alternativen auf der Bank gefehlt, so Clausen. Kraft und Konzentration seien daher bei seiner Mannschaft geschwunden. Neben der Herausstellung von Steinhoff machte sich das krankheitsbedingte Fehlen von Nikolas Zöpel und Bastian Krause bemerkbar. Auch musste seine Mannschaft in der Schlussphase durch Zwei-Minuten-Strafe mehrfach in Unterzahl agieren.

Im Vergleich zum Auftritt am vergangenen Spieltag beim Mitaufsteiger Wittener TV (18:33) mochte Clausen nicht den Stab über seine Spieler brechen. Er meinte: „Diesmal hat die Körpersprache und auch der Kampfeswille gestimmt.“

Und auch spielerisch passte es bei der HSG zunächst. Denn sie machte einen 6:9-Rückstand zur 14:12-Halbzeitführung wett. In der zweiten Halbzeit konnte die HSG sogar einmal mit drei Toren Vorsprung davonziehen (17:14/36.).

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