CTV-Abteilungsleiter Thorsten Stiller im Interview

Handball

Die heimischen Handballvereine haben mit der Vorbereitung auf die Saison 2017/18 begonnen. Im Interview spricht Thorsten Stiller, der Abteilungsleiter und Männer-Trainer des Castroper TV, über die Zielsetzungen für die anstehende Spielzeit.

CASTROP-RAUXEL

, 05.07.2017, 14:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Thorsten Stiller im Einsatz als Spielertrainer des Handballer des Castroper TV. In der neuen Saison ist der 35-Jährige erstmals auch als Abteilungsleiter für die Geschicke der CTV-Mannschaften verantwortlich.

Thorsten Stiller im Einsatz als Spielertrainer des Handballer des Castroper TV. In der neuen Saison ist der 35-Jährige erstmals auch als Abteilungsleiter für die Geschicke der CTV-Mannschaften verantwortlich.

Herr Stiller, was hat sich gegenüber der Vorsaison für die Handballabteilung des Castroper TV verändert? Grundsätzlich ist alles beim Alten geblieben. Wir gehen wieder mit einer Männer- und einer Frauen-Mannschaft in die Saison. Ich bin weiterhin Spielertrainer der Männer, während die Frauen nach wie vor vom Trainergespann Carsten Schaepers und Stefan Kube betreut werden.

Welches Ziel haben Sie sich mit Ihrer Mannschaft gesetzt? Wir spielen in der 4. Kreisklasse nur noch aus Spaß an der Freude. Natürlich möchten wir gerne einen Platz im oberen Drittel der Tabelle belegen. Aber es hat sich schon in der Vergangenheit gezeigt, dass wir an manchen Spieltagen Probleme haben, eine Mannschaft zusammen zu bekommen. Die meisten von uns sind schon etwas älter, berufliche und familiäre Verpflichtungen stehen im Vordergrund. Wir werden daher auch in der kommenden Saison wieder auf die Teilnahme am Kreispokal verzichten.

In der 4. Kreisklasse werden voraussichtlich zehn Mannschaften antreten, die Liga ist aber nach einem Zwölfer-Schlüssel berechnet. Dadurch sind an jedem Spieltag zwei Mannschaften spielfrei. Stört Sie das? Überhaupt nicht. Angesichts der gerade beschriebenen Umstände sind wir ganz froh, dass wir nicht so viele Spiele absolvieren müssen und teilweise längere Pausen einlegen können. Eine größere Herausforderung sehe ich in der verpflichtenden Einführung des elektronischen Spielberichts.

Was genau ist dabei problematisch? Für eine kleine Abteilung wie unsere ist es schon eine Herausforderung, einen neuen Laptop dafür anschaffen zu müssen. Hinzu kommt ja, dass wir auf jeden Fall an jedem Spieltag einen Zeitnehmer stellen müssen. Wenn es schon schwierig ist, an manchen Tagen genug Spieler zu bekommen, ist es natürlich auch nicht einfach, immer jemanden zu finden, der sich für diese Aufgabe zur Verfügung stellt.

Bleiben die beiden Mannschaften des CTV in personeller Hinsicht unverändert? Bis auf Marvin Fritz, der uns verlassen hat, bleibt der Kader bei den Männern erhalten. Von den Frauen, die im Gegensatz zu uns bereits mit dem regelmäßigen Training begonnen haben, sind mir keine Abgänge bekannt. Hier hoffen wir darauf, dass sogar ein oder zwei Neuzugänge möglich sein werden.

Was ist sportlich für die CTV-Frauen möglich? Nach der Neuordnung des Spielbetriebs spielen unsere Frauen nicht mehr in der untersten Liga. Sie haben sich für die neue Kreisliga qualifiziert. Ich bin schon sehr gespannt, wie sie sich in dieser Spielklasse behaupten werden. Leider haben sie im Kreispokal mit dem Landesliga-Aufsteiger HSC Haltern-Sythen gleich einen sehr schweren Gegner zugelost bekommen.

Sie haben im Frühjahr die Leitung der Handball-Abteilung übernommen. Worin sehen Sie Ihre vorrangigen Herausforderungen? Es geht vor allem darum, die beiden bestehenden Mannschaften im Spielbetrieb zu halten. Mehr ist zunächst einmal nicht möglich. Wir können uns nicht mit dem TuS Ickern oder der HSG Rauxel-Schwerin vergleichen, auch wenn unsere Abteilung mit 72 Mitgliedern zahlenmäßig recht gut aufgestellt ist.

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