Vergleich zu Marco Reus: Chris Führich verlässt Köln und wechselt zu Borussia Dortmund

dzFußball

Spielt der Castrop-Rauxeler Chris Führich bald im Signal Iduna Park? Einen ersten Schritt in diese Richtung hat er zumindest gemacht – und wird schon mit einem ganz großen Star verglichen.

Castrop-Rauxel

, 21.06.2019 / Lesedauer: 2 min

Der aus Castrop-Rauxel stammende Fußball-Jungprofi Chris Führich wechselt von der Regionalliga-Mannschaft des 1. FC Köln absolviert zu Borussia Dortmund U23.

Ein Typ wie Marco Reus

Der 21-Jährige trainiert bereits mit der Reserve der BVB-Profis. „Wir wollten Chris bereits vor zwei Jahren von Rot-Weiß Oberhausen verpflichten. Damals hat er sich aber für Köln entschieden“, sagte Ingo Preuß, Teammanager der U23. Doch Preuß behielt den offensiven Mittelfeldspieler im Auge.

Führich, der in der Saison 2017/18 auch zwei Einsätze in der Kölner Bundesliga-Mannschaft verzeichnen konnte, sei ein Spielertyp wie Marco Reus. „Natürlich hat er noch nicht diese Qualität, aber er ist ein schneller Spieler, der gut mit dem Ball umgehen kann und auch torgefährlich ist.“

In Mike Tullberg trifft Führich zudem auf einen alten Bekannten. Der Trainer und der Spieler kennen sich aus gemeinsamen Zeiten in der Jugend von RW Oberhausen.

Ins kalte Wasser gegen den FC Bayern

Chris Führich feierte im Dezember 2017 sein Bundesliga-Debüt. Der damals 19-Jährige wurde gegen den FC Bayern München vom damaligen Trainer Stefan Ruthenbeck ins kalte Wasser geworfen. Führich überzeugte bei seinem Debüt mit Unbekümmertheit und deutete wenige Minuten vor Schluss sein Potenzial an, als er erst Bayern-Verteidiger Rafinha und dann Weltmeister Jerome Boateng sehenswert aussteigen ließ. Über seine Premiere sagte Chris Führich seinerzeit: „Das kann man wirklich nicht in Worte fassen. Was in einem vorgeht, das ist unbeschreiblich.“

Im Trikot von Schalke und des BVB

Führich lief zuvor in der U19-Bundesliga für RW Oberhausen auf. Davor spielte er unter anderem für den Nachwuchs des FC Schalke 04 sowie von Borussia Dortmund. Am Feiertag war der Castrop-Rauxeler auch auf „Castrop kocht über“ anzutreffen – und vermutlich sieht man ihn bald wieder häufiger in der Europastadt.

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