Beim TuS Ickern laufen die Spieler mit den Trainern auf

Jugendhandball

Einen so großen Kader wie bei der A-Jugend des TuS Ickern wünschen sich viele Handball-Teams. Die Spieler profitieren davon, denn sie können problemlos sogar mit ihren Trainern auflaufen.

von Sarah Rütershoff

Ickern

, 08.05.2019, 12:57 Uhr / Lesedauer: 2 min
Beim TuS Ickern laufen die Spieler mit den Trainern auf

Das ist die A-Jugend des TuS Ickern: (oben v.l.) Trainer Björn Böcking, Christopher Seil, Jannis Burczik, Holger Fuchs, Mitja Kampert, Frank Störbrock, Niclas Mielke, Trainer Sascha Knauf sowie (unten v.l.) Nico Werner, Marc Teigeler, Simon Stephan, Robin Dickes, Jan Huml, Alex Petrovskiy und Justin Königsbüscher. © Volker Engel

Von den eigenen Trainern lernen und das Wissen dann in gemeinsamen Spielen anwenden. Bei den A-Junioren-Handballern des TuS Ickern ist das möglich. Denn der Tabellenvierte der zuletzt beendeten Kreisklasse-Saison hat einige Spieler in seinem Kader, die auch schon im Seniorenbereich Luft schnuppern konnten.

Das Team um das Trainerduo Sascha Knauf und Björn Böcking braucht keine Personalsorgen zu haben. Für die kommende Saison bekommen sie einigen Zuwachs aus Datteln, da sich dort die Mannschaft aufgelöst hat. Dann werden sie wieder von einem breit aufgestellten Kader profitieren und der Plan der Trainer geht auf, weiterhin einige der Spieler an die erste und zweite Mannschaft im Verein auszuleihen.

A-Jugendliche sammeln Erfahrungen im Seniorenbereich

Bereits in der vergangenen Saison kam es zu vereinsinternen Ausleihen von Spielern, um einerseits bei den Senioren auszuhelfen, aber um den jungen Spielern auch andererseits die Chance zu geben, Erfahrungen zu sammeln. „Es bringt den Jungen viel, gegen Herren zu spielen. All ihre Erfahrungen lassen sie reifen und dann auch in der A-Jugend viel besser spielen“, so Trainer Knauf, der seit 2013 das Team begleitet und früher selbst in der ersten Mannschaft spielte. Björn Böcking läuft immer noch für das Kreisliga-Team auf und spielt dort dann sogar mit seinen Schützlingen aus der A-Jugend zusammen.

Mit einem Kader von 24 Spielern konnten die Trainer das Fehlen der ausgeliehenen Spieler immer gut kompensieren. „Wir haben viele Spiele gewonnen, weil wir einen so breiten Kader hatten“, ist sich Knauf sehr sicher und ergänzt: „Unsere Jungs sind sehr kampfstark. Aber manchmal fehlt es ihnen doch noch an Beharrlichkeit. Gegen den Tabellenersten gewinnen und gegen den Tabellenletzten verlieren sie. Das sind Ausreißer, die das alles so unberechenbar machen“, sagt Knauf. Die Trainer erhoffen sich durch ihr Alter, ihre Erfahrung und ihre Nähe zum Team den nötigen Respekt von allen Spielern. „Es macht schon was aus, wenn du als Trainer die Übungen auch vormachen kannst, die du von deinen Spielern verlangst“, sagt er.

Der Kapitän sieht den TuS Ickern als seine zweite Familie

Der größte Kern der Mannschaft kennt sich bereits aus D-Jugend-Zeiten und versteht sich auch außerhalb der Trainings- und Spielzeiten gut. Ein großer Zusammenhalt im Team sorgt für die richtige Mentalität, wie Mannschaftskapitän Marc Teigeler festhält. Er selbst ist bereits seit knapp elf Jahren Spieler beim TuS, hat hier seine besten Freunde und seine Freundin kennengelernt und ist seit neuestem auch Trainer einer Mädels-Truppe. „Ich sage gerne: Der TuS Ickern ist meine zweite Familie. In den Jahren gab es immer Auf und Abs, doch beim TuS ist man niemals alleine und Aufgeben ist ein No-Go“, so Teigeler.

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