Auswärts-Wucht trifft auf Heimstärke im Spiel des SV Wacker beim SV Wanne 11

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Der Fußball-Landesligist SV Wacker Obercastrop (1.) kann am Sonntag, 20. Oktober, seine Stärke auf fremden Plätzen wieder ausleben. Aber Vorsicht: Der Gastgeber ist nicht von Pappe.

Castrop-Rauxel

, 18.10.2019, 15:43 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der elfte Spieltag in der Fußball-Landesliga birgt spannende Fragen: Kann der SV Wacker Obercastrop (1.) seine imposante Siegesserie am Sonntag, 20. Oktober, fortsetzen? Und: Kann der FC Frohlinde (5.) daheim seine Bilanz aufpolieren?

SV Wanne 11 - W. O´castrop

(So, 15, Hauptstr. 389)

Es ist schon beeindruckend, was die Formation von Trainer Aytac Uzunoglu und Co-Coach Steffen Golob seit Wochen in der Liga auf den Platz bringt. Zuletzt feierten die Wackeraner in der Liga sieben Siege in Serie – und nebenbei zwei Erfolge im Kreispokal. Jetzt stehen die „Erfolgs-Sterne“ allerdings auch aus personellen Gründen in Herne auf einem hohen Prüfstand. Die Verletzten Yogan Astacio Cordero und Bastian Fritsch fehlen schon länger. Kevin Pflanz kehrt erst am Dienstag aus dem Urlaub zurück. Hinter den Einsätzen von Serhat Can, Sven Ricke und Elvis Shala stehen dicke Fragezeichen.

Uzunoglu übermittelte am Freitag: „Sven und Elvis haben sich die Blessuren beim 7:0-Pokalsieg gegen Victoria Habinghorst geholt.“ Eine gute Nachricht hatte der Wacker-Fitmacher am Freitag dennoch: „Dirk Jasmund und Julian Ucles Martinez sind nach ihrer Auszeit unter der Woche wieder dabei.“

Was wichtig wird. Denn der SV Wanne 11 hat alle seine vier Heimspiele gewonnen. Obercastrop hält mit enormer Auswärtsstärke dagegen. Coach Uzunoglu weiß, was auf seine Mannschaft zukommt: „Wir sind vor dem SV Wanne 11 gewarnt.“ Sein Team müsse taktisch extrem diszipliniert sein und das Spieltempo bei Ballbesitz hochhalten,, um druckvoll spielen zu können.

Auswärts-Wucht trifft auf Heimstärke im Spiel des SV Wacker beim SV Wanne 11

Den Weg endgültig zurück in die Erfolgsspur suchen Spielführer Dietrich Liskunov und sein Team des FC Frohlinde. Nach drei vermeidbaren Niederlagen und einem Remis kamen die Frohlinde vor Wochenfrist zu einem 1:0-Sieg bei der Spvg Horsthausen. © Volker Engel

FC Frohlinde - SSV Buer

(So, 15, Brandheide)

Nach drei vermeidbaren Niederlagen und einem Remis wird es Zeit, dass die Frohlinder Kicker endlich auch an der Brandheide ein erfolgreiches Feuerwerk zünden. Dabei wird die SSV Buer (13.) sicherlich nicht freiwillig mithelfen. Die Gäste kommen nach ihrem 3:2-Sieg gegen den Hombrucher SV nach vorher vier Niederlagen in Folge mit gestärktem Selbstvertrauen angereist. FCF-Spielertrainer Stefan Hoffmann schätzt den Konkurrenten so ein: „Der SSV Buer hat eine junge, kämpferische Truppe.“ Diese zu besiegen, wird nicht einfach sein. Nach dem „glücklichen Auswärtssieg“ (Hoffmann) in Horsthausen wäre ein weiterer Dreier sehr gut. Frohlinde steht mit 16 Punkten auf dem fünften Platz, Buer mit neun Zählern auf Rang 13 deutlich dahinter. Was sich im Frühstadium der Saison allerdings von Woche zu Woche verändern kann.

Was Sorgen macht, ist das negative Torverhältnis der Frohlinder (-1). 16 Toren stehen 17 Gegentreffer gegenüber. . Da war Hoffmann letzten Sonntag froh „zu Null gespielt zu haben“.

Personell gibt es leichte Probleme. Den Trainer zwickt ein Oberschenkel-Muskel. Das gilt auch für Leon Wohlfarth. Dessen Bruder Lukas ist nach einer Gelb-Roten Karte gesperrt. Andreas Kluy ist am Sonntag bei seinem Arbeitgeber VfL Bochum im Einsatz. Wie auch Trainer Michael Wurst, der dort als Stadionsprecher fungiert. Eine gute Nachricht hatte Hoffmann dann doch noch parat: „Marc Kruska ist wieder dabei.“ Dessen Engagement als U19-Co-Trainer beim VfL Bochum beschränkt sich auf den Samstag, 19. Oktober, mit dem Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Viktoria Köln.

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