Auch der Aufsteiger SG Welper schockt den FC Frohlinde

dzFußball-Landesliga

Am vierten Spieltag blieb der FC Frohlinde weitehinr sieglos. Die SG Welper, gerade aus der Bezirksliga aufgestiegen, zeigte sich in vielen Belangen hoch überlegen.

Frohlinde

, 27.09.2020, 20:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Landesliga-Fußballer des FC Frohlinde kommen in dieser Saison nicht recht in Fahrt. Die Gäste der SG Welper nahmen mit einem 4:1 (1:1)-Sieg die drei Punkte mit in ihre Hattinger Heimat. Hoch verdient. Das sah auch Spielertrainer Stefan Hoffman so, der in der 58. Minute verletzt für Dominik Grgic aus dem Spiel musste.

Hoffmann sagte nach dem Abpfiff: „Bei uns haben zehn Leute gefehlt. Aber das soll keine Entschuldigung sein.“ Zu seiner Verletzung sagte Hoffmann: „Ich bin zwar kein Arzt, aber es fühlt sich nach Muskelfaserriss an.“ Nach der deutlichen Niederlage ein weiteres negatives Fazit.

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Hoffnung durch Liskunov

Es begann wie erwartet, Welper kam mit schnellen und athletischen Leuten immer wieder gefährlich vor das Tor von Torwart Daniel Schultz. Der bekam von seinem Trainer hinterher noch ein dickes Lob: „Schullek hat uns eine höhere Niederlage erspart.“ An der Gäste-Führung durch Marc Kaulitz gab es nichts zu halten. Ein zu kurz abgewehrter Eckball landete am Strafraum direkt vor den Füßen des Schützen. Der hatte dann auch noch Glück, dass das Leder zum 0:1 (30.) durch eine Vielzahl an Spielerbeinen durchrutschte.

Nur acht Minuten später keimte endlich Hoffnung auf. Dietrich Liskunov, zum ersten Mal nach seiner Rippenverletzung dabei, setzte sich mit einem Pressschlag 30 Meter vor dem Tor gegen Gäste-Torwart Sven Mölleke durch. Den Ball behielt der Frohlinder Kapitän und schob ihn von der linken Seite zum 1:1 ins leere Gehäuse.

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Rote Karte gegen Safa Obi

Mit diesem Spielstand ging es in die Pause. Das war das Positive, denn man traute dem Braten nicht. Nach der Pause ging es verhalten weiter. Nur bis zu 50. Minute als Marvin Grumann nach einer schnellen Ballpassage zum 2:1 (50.) traf. Die Frohlinder rappelten sich nochmals auf. Wieder war es Liskunov, der nach einem Dribbling frei auf das Tor zu rauschte, aber nur den Fuß des Keepers traf.

Hierzu sagte Hoffmann: „Wenn der reingeht, wird das ein anderes Spiel.“ Wurde es nicht. Schon im Gegenzug gab es Elfmeter für Welper, den Tim Wasserloos zum 3:1 (57.) verwandelte. Nach einem schnellen Spielzug stand Sidney Rast vor Schultz alleine (1:4/73.). Safa Obi sah nach einer Notbremse noch die Rote Karte.

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