Annika Hilkmann sucht noch nach ihrer Nach-Corona-Form

Sportkegeln

An einem klaren Erfolg vorbei warfen die Sportkeglerin Annika Hilkmann und ihr Team aus Remscheid am ersten Spieltag der 1. Bundesliga.

von Mirko Kuhn

Pöppinghausen

, 15.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Annika Hilkmann kegelt in der Bundesliga für Remscheid.

Annika Hilkmann kegelt in der Bundesliga für Remscheid. © ATH (Archiv)

Einen ärgerlichen Punktverlust verbuchte Annika Hilkmann mit ihrem Team RSV Samo Remscheid zum Auftakt der Damen-Bundesliga gegen Preußen Lünen. Dabei zeigte sich die Sportkeglerin aus Pöppinghausen mit 853 Holz noch nicht in Bestform.

Da aber Mittelblock-Partnerin Tanja Bock mit der Tagesbestleistung von 905 Zählern nichts anbrennen ließ, standen die Zeichen vor den letzten beiden Keglerinnen klar auf Sieg. Denn bis dahin hatten die Lüner Damen erst zwei der zum Zusatzzähler zehn erforderlichen Wertungspunkte auf ihrer Seite.

Lünerinnen drehen auf

Doch dann drehten Cathrin Bertermann (870 Holz) und Annika Boiarzin (860 Holz) auf Lüner Seite mächtig auf und überspielten gleich drei (Boiarzin) respektive vier Gastgeberinnen (Bertermann). So musste sich Remscheid mit einem 2:1-Sieg (5208:5028 / 47:31) begnügen.

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Den Punktverlust wollen Hilkmann und Co. gleich am kommenden Wochenende beim SKC Langenfeld/Paffrath wieder ausmerzen. Der Aufsteiger scheiterte zum Liga-Debüt mit nur 26 Zählern Rückstand am Gesamtsieg bei Ex-Hilkmann-Club Viktoria Herne.

An die Tabellenspitze setzte sich gleich Serienmeister KF Oberthal durch einen 3:0-Heimsieg über den KC 87 Wieseck. Nicht nur deshalb konnte das Hilkmann-Team nur schmunzeln über die Lüner Pressemeldung, die Remscheid als „ein Topkandidat auf den DM-Titel“ bezeichnete.

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