Angstgegner SV Hilbeck schreckt FC Frohlinde schon wieder

dzFußball-Landesliga

Am zweiten Spieltag blieb der FC Frohlinde mit leerer Punkte-Tasche sitzen. Der SV Hilbeck hatte sich wie in der jüngeren Vergangenheit als der unangenehme Gegner herausgestellt.

Frohlinde

, 13.09.2020, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Landesliga-Fußballer des FC Frohlinde hatten sich nach dem 0:0 zum Auftakt bei SW Wattenscheid eigentlich drei Punkte auf die Fahnen geschrieben. Der mit einer Rippenverletzung nur zuschauende Kapitän Dietrich Liskunov hatte nicht geahnt, dass das Spiel mit 1:2 verloren wird. Er sagte vor dem Spiel: „Ich habe ein gutes Gefühl.“

Die Mannen aus Werl gingen von der ersten Minute drauf, ließen die Platzherren kaum ins Spiel kommen. Drei Ecken in Folge sorgten schon für Aufregung vor dem Tor von Keeper Daniel Schultz. Die Gastgeber kamen erst langsam ins Spiel.

Raif Kalan neuer Co-Trainer

Mohammed Kurt hatte dann plötzlich eine gute Torchance. Andreas Kluy passte gut, aber Kurt zog den Ball am Tor vorbei. Plötzlich lag Frohlinde vorne. Linus Budde, dessen Eltern nicht Bruder Moritz mit Wacker Obercastrop beim TuS Hordel besuchten, hatte einen großen Auftritt. Er machte vier Gegenspieler „nass“ und sah noch vorn Kerem Kalan. Der bugsierte die Kugel nach dem feinen Querpass zum 1:0 (22.) über die Linie.

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Der vor der Saison gekommene Torschütze rannte zu Bruder Raif an die Linie. Er entlastet ab sofort als Co-Trainer Holger Holz.

Das machte Raif Kalan, der einst auch für Frohlinde spielte – aber jetzt nach einigen schweren Verletzungen nicht mehr auflaufen kann – sehr engagiert. Verhindern konnte er allerdings von draußen den 1:1-Ausgleich der Gäste nur drei Minuten nach der Führung nach Freistoßflanke und folgendem Kopfball nicht. Das war ganz schlecht verteidigt. Die neue Führung verpuffte förmlich in der warmen Spätsommerluft in der 32. Minute. Ein guter Gegenangriff über Linus Budde und Kerem Kalan brachte nur einen Eckball ein.

Budde trifft nur Außennetz

In der 40. Minute roch es nochmals nach einem Frohlinder Tor. Doch Linus Buddes Direktschuss aus 16 Metern zischte nur ans linke Außennetz. Nach der Pause übernahm zunächst Hilbeck das Kommando. Nach zehn Minuten hatte FCF-Spielertrainer Stefan Hoffmann allerdings erkannt. „Jetzt sind wir dran.“ Und plötzlich wie aus heiterem Himmel rutschte aus einem Gewühl heraus, der Ball zum 1:2 (60.) ins Netz. Verzweifelte Angriffe der Mannschaft des Trainerduos Michael Wurst/Hoffmann folgten. Chancen inklusive. So vergaben Eren Ayaz, Mommad Kurt und Kevin Brewko Chancen auf den möglichen Ausgleich.

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