Sieg gegen Meister: Albatrosse überraschen Adler am ersten Spieltag

Korfball-Regionalliga

Der erste Spieltag der Korfball-Regionalliga ist über die Bühne gegangen. Und gleich gab es eine Überraschung in Deutschlands höchster Spielklasse.

Castrop-Rauxel

, 22.09.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Jan Rzisnik (am Ball) und der HKC Albatros setzten sich gegen Meister Adler Rauxel durch.

Jan Rzisnik (am Ball) und der HKC Albatros setzten sich gegen Meister Adler Rauxel durch. © Volker Engel

Eigentlich war der erste Spieltag in der Korfball-Regionalliga darauf ausgelegt, dass Favoriten auf Außenseiter treffen. Das war in den Duellen des Schweriner KC mit Schwerin 2 (24:7), SG Pegasus Rommerscheid gegen Pegasus 2 (21:14) und TuS Schildgen gegen Schildgen 2 (25:13) auch so zu sehen. Die abschließende Partie des Spieltages offenbarte aber eine Überraschung. Denn der amtierende Deutsche Meister KV Adler Rauxel unterlag dem Abstiegskandidaten der vergangenen Jahre, HKC Albatros, mit 15:18 (10:10).

In der ersten Halbzeit wechselte die Führung in der Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule im Fünf-Minuten-Takt. In der zweiten Halbzeit zogen die Albatrosse nach dem 10:10 auf 15:10 davon. Rauxel verkürzte 15:16. Danach waren es allerdings David Menzel und Rabea Cramer-Meschede, die mit zwei Körben in Serie den 18:15-Sieg perfekt machten. Bester HKC-Werfer war Meik Casimir mit vier Körben.

Langhorst gelingt ein „Buzzerbeater“

Casimir war auch an einer kuriosen Situation beteiligt. Er erzielte vier Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels das 15:10. Rauxels Tim Langhorst konterte diesen Treffer mit einem Treffer während der Schluss-Sirene – einem so genannten „Buzzerbeater“.

Jan Rzisnik, Spieler und Pressewart der Albatrosse, berichtete: „Man merkte beiden Mannschaften an, dass eine lange Zeit seit dem letzten Pflichtspiel vor dem Saisonabbruch wegen Corona vergangen ist. Beide Mannschaften zeigten keine gute Treffer-Quote.“

Unter dem Korb konnten die Henrichenburger die Rauxeler oftmals unter Druck setzen und so viele Bälle mit Rebounds abfangen. Rzisnik: „So konnte Adler meistens nur einen Wurf pro Angriff nehmen. Wir haben das Spiel durch unsere engagierte Verteidigungsleistung gewinnen konnten.“

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