Zwei neue Eingangsklassen können gebildet werden

41 Anmeldungen für die Sekundarschule in Legden

41 Schüler mit Empfehlung für Haupt- und Realschule sind angemeldet.

Legden

von Manuela Reher

, 23.02.2018, 16:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwei neue Eingangsklassen können gebildet werden

Die Sekundarschule in Legden © Markus Gehring

41 Schüler sind an der Sekundarschule Legden-Rosendahl für die fünfte Klasse angemeldet worden. „Damit können wir zwei neue überschaubare Eingangsklassen bilden“, sagte am Donnerstagabend Schulleiter Axel Barkowsky. Natürlich hätte er sich über mehr Anmeldungen gefreut, aber die Eltern, die ihre Kinder in den vergangenen drei Tagen angemeldet hätten, hätten sich ganz bewusst für diese Schulform entschieden und immer wieder deutlich gemacht, dass sie die Vorteile der Sekundarschule zu schätzen wissen.

Die eine Hälfte der neuen Fünftklässler hätte eine Empfehlung für die Realschule, die andere Hälfte für die Hauptschule. „Damit haben wir eine gute Verteilung von leistungsstärkeren und -schwächeren Schülern“, freute sich Axel Barkowsky. Das biete gute Chancen, mit den Schülern in kleinen Lerngruppen zu arbeiten. „Darauf können wir aufbauen“, zeigte sich der Schulleiter optimistisch. Er fügte hinzu: „wir wehren uns gegen den Trend, „Hauptschule plus“ zu sein.

Gute Übergangsquote


Die Übergangsquote von der Grundschule zur Sekundarschule liege bei 23 Prozent. Allein Holtwick habe diesmal mit 21 Prozent eine „unglaublich gute Übergangsquote“, so Barkowsky. Trotz der Konkurrenz, der Gesamtschule in Billerbeck, hätten sich immerhin sechs Schüler aus Darfeld für die Sekundarschule angemeldet.

Im Vorfeld habe die Sekundarschule immer wieder versucht, gegen ihren Ruf als „Hauptschule plus“ anzukämpfen. Dazu seien Informationsabende für Eltern, ein Tag der offenen Tür und Unterrichts-Hospitationen angeboten worden. Doch es sei schwer, gegen einen festgelegten Ruf und vorgefertigte Meinungen anzukommen.

Große Bemühungen

Viele Skeptiker hätten erst gar nicht das Info-Angebot wahrgenommen. Immer wieder hatte die Sekundarschule auf die Vorzüge der Schulform hingewiesen. Unter dem Motto „Eine Schule – alle Möglichkeiten“ hat die Einrichtung darauf aufmerksam gemacht, dass sie Kinder mit allen Schulform-Empfehlungen aufnimmt und dadurch zu einer Schule des gemeinsamen (längeren) Lernens wird.

Schulleiter Axel Barkowsky geht sogar davon aus, dass auch nach Ablauf der offiziellen Anmeldefrist weitere Schüler angemeldet werden.

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