St. Brigida - St. Margareta

Trotz Corona-Pandemie: Kirchengemeinde steigert Überschuss deutlich

Die Corona-Pandemie stellt die Katholische Kirchengemeinde St. Brigida-St. Margareta vor große Herausforderungen – auch unter finanziellen Gesichtspunkten. Doch jetzt gibt es gute Nachrichten.
Eine gespendete Osterkerze, ähnlich dieser, gehört auch zu den entwendeten Gegenstände aus St. Brigida. © Archiv

Die Gemeinde St. Brigida – St. Margareta hat die Klippe namens Corona im abgelaufenen Haushaltsjahr erfolgreich umschifft. 2020 erwirtschaftete sie einen Überschuss in Höhe von 60.520 Euro, wie aus dem aktuellen Haushaltsplan der Gemeinde hervorgeht. Im Jahr zuvor waren es lediglich 43.765 Euro gewesen.

„Wir hatten zunächst die Sorge, dass unser Haushalt in eine Schieflage geraten könnte wegen Corona, aber das hat sich nicht bewahrheitet“, berichtet Christof Hintemann vom Kirchenvorstand. Aber wie kommt ein höherer Überschuss in Zeiten von Corona zustande? Was auf den ersten Blick merkwürdig erscheint, hat einen einfachen Grund.

Dank der Pandemie sanken einerseits die Einnahmen an verschiedenen Stellen. Bei den Veranstaltungen verbuchte die Gemeinde im Jahr 2019 noch Umsätze in Höhe von 67.355 Euro. Ein Jahr später waren es lediglich 23.600 Euro. Auch die Spenden gingen deutlich zurück: „Dadurch, dass wir die Kirche zwischenzeitlich geschlossen hatten, konnten wir Klingelbeutel nicht herumreichen“, so Christof Hintemann weiter.

Auf der anderen Seite schrumpften auch viele Ausgabenposten. So generieren die Veranstaltungen nicht nur Einnahmen, sondern stellen auch einen nicht unbeträchtlichen Kostenposten dar. Unter dem Strich blieb aber ein Plus für 2020.

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