Thema Geomarketing im Mittelpunkt bei der Wila

Informationsabend

LEGDEN. Wer kauft wo was? Digitale Landkarten zeigen es genau – dank des Geomarketings. Wie diese neue Disziplin der Werbewirtschaft funktioniert und ob sie auch für örtliche Unternehmen interessant ist, haben rund 100 Interessenten am Dienstagabend in der Hermannshöhe erfahren.

von Von Peter Birkelbach

, 09.02.2011, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Da haben die Organisatoren ins Schwarze getroffen: Voll besetzt war der Saal in der Hermannshöhe.

Da haben die Organisatoren ins Schwarze getroffen: Voll besetzt war der Saal in der Hermannshöhe.

Dass das nicht nur Theorie ist, bestätigten mehrere Referenten, die aus der Praxis berichteten. Bärbel Stender, Geschäftsführerin der Firma Ambiente Gartengestaltung, zeigte auf, welche Hürden sie mit Hilfe von Geomarketing überwunden hat. Auch andere Referenten sprachen. Über die Kosten einer solchen Geomarketing-Strategie, die insbesondere bei Unternehmensgründungen sinnvoll ist, wollte aber keiner der Referenten eine Auskunft geben. Die Frage, woher die Daten kommen, die für eine genaue Analyse erforderlich sind, war dagegen kein Geheimnis: Jeder einzelne wirke daran mit, ein engmaschiges Netz an Kundeninformationen zu knüpfen – etwa durch das Benutzen von Bonuskarten oder die Teilnahme an Umfragen, Versandhandel- und Schuldnerinformationen sowie andere Datenschnipsel, die das Bild ergänzten. Dieses Sammelsurium an Informationen müsse dann nur noch aufbereitet werden.

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