Sternsinger

Sternsinger ziehen nicht von Haus zu Haus – Spenden geht trotzdem

Das Jahr 2020 war anders, und auch das Jahr 2021 startet wegen Corona mit Alternativen. So werden die Sternsinger nicht wie gewohnt von Haus zu Haus ziehen. Spenden kann man trotzdem.
In den vergangenen Jahren zogen die Sternsinger nach einer Anprobe (Foto) in Legden und Asbeck zu den Häusern. © Stefan Grothues (A)

Vieles ist im Jahr 2020 dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Und so geht es im neuen Jahr 2021 offenbar erst einmal weiter, denn auch die Sternsinger werden nicht wie üblich vor der Haustür stehen, singen und den Segen sprechen.

„Wir haben lange überlegt, wie wir es machen können“, schreibt Josef Honermann, Diakon der Pfarrgemeinde St. Brigida St. Margareta in Legden und Asbeck, an die Redaktion.

Die Planung ging hin und her

Zunächst war geplant, von Haus zu Haus ziehen unter den vorgegebenen Coronaregeln. Dann wurden die Coronaregeln jedoch immer weiter verschärft. Es folgte die Überlegung ganz abzusagen und außer entsprechenden Gottesdiensten gar nichts machen. Das fand die Pfarrgemeinde Brigida und St. Margareta aber zu schade. Zudem hatten sich sechs Kindergruppen bereits gemeldet, die als Sternsinger mitmachen wollten.

Es stand die Überlegung im Raum, mit den Sternsingern und Begleitern in Weihnachtsmarkthütten an markanten Stellen in beiden Ortsteilen präsent zu sein.

Nun hat die Pfarrgemeinde endgültig entschieden, dass es anders gehen muss.

Ein Zeichen der Hoffnung

„Grundsätzlich wollen die Sternsinger ein Hoffnungszeichen sein. Hoffnung für die, die sie besuchen und für die, für die unser Gebet und unsere Spende bestimmt ist (Kinder in der Ukraine). Die Zusage Gottes ist die Zusage der Sternsinger: ‚Du bist nicht vergessen. Wir denken an dich!‘“, so Josef Honermann.

Durch ihren Besuch, ihr Lied und ihr Segensgebet wollen die Sternsinger den Menschen Freude bereiten, den Frieden und die Liebe Gottes überbringen und die Menschen segnen, die in den Häusern und Wohnungen ein und aus gehen: der Segen heißt „20*C+M+B*21“ , heißt nicht Caspar, Melchior, Balthasar, sondern: „Christus Manseonem Benedicat“ = „Christus segne dieses Haus“.

Spendenboxen werden aufgestellt

Wegen der Coronakrise können die Sternsinger in diesem Jahr nicht persönlich vorbei kommen, um den Segen Gottes zu bringen und für die Kinder in der Ukraine zu sammeln. Die Sternsingeraktion 2021 steht nämlich unter dem Motto „Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit“. Es werden aber trotzdem zwei Sternsingergottesdienste stattfinden.

Gespendet werden kann trotzdem, auch wenn die Sternsinger nicht wie gewohnt mit den Spendenbeoxen vor Haus zu Haus ziehen. Spenden können vom 8. Januar bis zum 2. Februar in die aufgestellten Spendenboxen geworfen werden (Sparkasse und Volksbank Legden, Volksbank Asbeck, Apotheke Hruby, Kirche Asbeck, Opferstock am Haupteingang Brigidenkirche).

Unterstützung gesucht

Das Sternsinger-Orgateam der Pfarrgemeinde St. Brigida und St. Margareta bittet um tatkräftige Unterstützung für die Sternsingeraktion und sucht noch Kinder und Ehrenamtliche, die dabei helfen Informations-Zettel zur Aktion zu verteilen.

Außerdem lädt die Pfarrgemeinde und das Organisationsteam rund um die Sternsinger zu den Sternsingergottesdiensten am 8. Januar um 18 Uhr in die Legdener Kirche St. Brigida und am 9. Januar um 9 Uhr in die Asbecker Kirche St. Margareta ein.

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