Mit dem Dahlientaler sollen Einzelhandel und Gastronomie in Legden angekurbelt werden. Die Gutschein-Aktion wurde jetzt verlängert. © dpa
Dahlientaler-Aktion

Ratsbeschluss zur Dahlientaler-Aktion: „Kommt gut bei den Leuten an“

Die einen freut es, die anderen kommen nicht umhin zu fragen, ob sie überhaupt noch von der Dahlientaler-Aktion profitieren werden – auch wenn diese jetzt offiziell im Rat verlängert wurde.

Seit ein paar Wochen war schon klar, dass die Dahlientaler in Legden in die Verlängerung gehen. Seit Montag, 25. Januar, ist es auch offiziell beschlossene Sache. Bis zum 31. März soll die von der Gemeinde geförderte Aktion weiter laufen.

Mit 50.000 Euro, die der Rat bewilligt hat, werden die Einkaufsgutscheine subventioniert. Bereits seit dem 18. August 2020 gibt es die Aktion der „Dahlientaler“. Es sind rabattierte Gutscheine, die an 27 Akzeptanzstellen, von Floristik über Gaststätten bis hin zum Sonnenstudio, eingelöst werden können.

Gutscheine werden mehrmals am Tag eingelöst

Es war nur noch eine Formalie, dass am Montag im Rat beschlossen wurde, die Aktion zu verlängern, denn durch den zweiten verschärften und verlängerten Lockdown können die Gutscheine in vielen Geschäften derzeit nicht eingelöst werden. Ohne die Verlängerung würde die Aktion ihren Zweck verfehlen. Daher wird die Aktion bis zum 31. März 2021 verlängert.

Die Hubertus Apotheke ist eine der insgesamt 27 Akzeptanzstellen, an denen die Dahlientaler eingelöst werden können. Inhaberin Petra Hruby sagt im Gespräch mit der Redaktion: „Die Aktion wird gut angenommen. Mehrmals am Tag werden bei uns Gutscheine eingelöst.“

Sie würde gutes Feedback von den Kunden zu den Dahlientalern bekommen und manche hätten sich sogar mal eine Creme gegönnt, die sie ohne die Aktion vermutlich nicht gekauft hätten. Petra Hruby freut sich, dass die Aktion nun verlängert wurde. „Wirklich viele sagen, dass es gut ist, dass die Aktion verlängert wurde, vor allem zur Unterstützung der Geschäfte, die derzeit nicht geöffnet haben dürfen.“

Digitale Gutscheine werden gut angenommen

Auch Claudia Kröger vom Shuttleservice und Pengel-Anton Kröger findet es gut, dass die Aktion verlängert wurde, auch wenn bei ihr nur die Gutscheine für Pengel-Anton eingelöst werden dürfen. Planwagenfahrten sind aber aufgrund der aktuellen Coronaschutzverordnung nicht gestattet, weshalb derzeit auch keine Gutscheine eingelöst werden können.

Claudia Kröger vom Shuttleservice Kröger in Legden möchte nicht mit den Gastwirten tauschen.
Claudia Kröger vom Shuttleservice Kröger in Legden möchte nicht mit den Gastwirten tauschen. © privat © privat

Trotzdem ist sie zufrieden, denn vor dem zweiten Lockdown hat die Aktion super geklappt, „auch mit den Abrechnungen“, sagt sie. Vor allem die digitalen Gutscheine, „ohne die Karte, die man immer aufbewahren muss“, werden von den Jüngeren viel genutzt.

Gastronom befürchtet, bis Ende März nicht öffnen zu dürfen

Für Bernhard Reers von der Gaststätte Reers in Asbeck sieht es etwas anders aus. Zwar seien die Gutscheine super angekommen, aber seit des zweiten Lockdowns kann man die eben bei Reers nicht mehr einlösen. Vorher gab es einige, die ihre Gutscheine beispielsweise für die Kegelbahn nutzten.

Bernhard Reers findet es auch gut, dass die Gutschein-Aktion verlängert wurde, aber er befürchtet, dass ihm das nicht viel bringen wird, ebenso wie seinen Gastronomie-Kollegen. „Ich vermute, dass wir in dem Zeitraum, so lange die Gutscheine noch gültig sind, noch nicht wieder öffnen dürfen“, sagt Bernhard Reers. „Ich finde, die Aktion sollte ruhig noch länger laufen“, so der Gastronom.

Über die Autorin
Redakteurin
Laura Schulz-Gahmen, aus Werne, ist Redakteurin bei Lensing Media. Vorher hat sie in Soest Agrarwirtschaft studiert, sich aber aufgrund ihrer Freude am Schreiben für eine Laufbahn im Journalismus entschieden. Ihr Lieblingsthema ist und bleibt natürlich: Landwirtschaft.
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