Mann steuerte mit 2,5 Promille im Blut Lkw über die A31 nach Legden

Alkohol im Straßenverkehr

Die Meldung der Polizei ließ aufhorchen: Bei einem 52-Jährigen, der einen Lkw in den Industriepark gesteuert hatte, ergab ein Atem-Alkoholtest 2,5 Promille. Was geschieht in solchen Fällen?

Legden

, 02.07.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Symbolfoto: Hier pustet ein Lkw-Fahrer bei einer präventiven Alkoholkontrolle von Lkw-Fahrern in ein Alkoholmessgerät. In Legden wurde am Montag bei einem Lkw-Fahrer der Wert von 2,5 Promille gemessen.

Symbolfoto: Hier pustet ein Lkw-Fahrer bei einer präventiven Alkoholkontrolle von Lkw-Fahrern in ein Alkoholmessgerät. In Legden wurde am Montag bei einem Lkw-Fahrer der Wert von 2,5 Promille gemessen. © picture alliance/dpa

Zeugen informierten am Montag die Polizei, und dann war im Industriepark Legden die Fahrt beendet für einen 52-jährigen Lkw-Fahrer: Wie ein Atemalkoholtest ergab, hatte er 2,5 Promille im Blut.

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Der 52-jährige Mann aus Litauen war mit dem Lkw auf der A31 unterwegs und hatte eine Panne. Er fuhr bei Legden ab, parkte im Industriepark und holte sich fachliche Hilfe. Mitarbeiter der beauftragten Firma informierten dann die Polizei: Sie hatten bemerkt, dass der Fahrer offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Das lobte Dietmar Brüning von der Pressestelle der Polizei: „Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer ist hochrangig.“

Mit 2,5 Promille im Blut: Lkw-Fahrer blieb in Polizeigewahrsam

Gegen 13 Uhr kamen Polizeibeamte hinzu und stellten fest, dass der Eindruck der Zeugen richtig war. Um den Alkoholwert exakt bestimmen zu können, entnahm ein Arzt dem Mann auf der Polizeiwache Ahaus eine Blutprobe. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Betrunkene in Polizeigewahrsam genommen, er musste die Nacht zur Ausnüchterung in einer Zelle verbringen.

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„Der Führerschein wurde beschlagnahmt“, so Dietmar Brüning. Nach der Ausnüchterung sei der Mann entlassen worden. Die Polizei hatte sich mit dessen Arbeitgeber in Verbindung gesetzt, der einen Mitarbeiter schicken müsse, der den Lkw und wohl auch den 52-Jährigen weiter fahren sollte.

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