Legdener Gaststätte „Lütke Dourp“ wird abgerissen – Pläne vorgestellt

Gaststätte „Lütke Dourp“

An der Ahauser Straße wird sich das Ortsbild ändern: Die Eigentümer des Gebäudes wollen die alte Gaststätte „Lütke Dourp“ abreißen. Was dort geplant ist, hat der Bauausschuss erfahren.

Legden

, 04.09.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Gebäude der ehemaligen Gaststätte „Lütke Dourp", zuletzt betrieben von der Familie Dapper, soll abgerissen werden. Dort, wo früher zu kühlen Getränken Karten gespielt und geklönt wurde, soll bald Wohnraum entstehen.

Das Gebäude der ehemaligen Gaststätte „Lütke Dourp", zuletzt betrieben von der Familie Dapper, soll abgerissen werden. Dort, wo früher zu kühlen Getränken Karten gespielt und geklönt wurde, soll bald Wohnraum entstehen. © Anne Winter-Weckenbrock

Der Zapfhahn ist schon länger hochgedreht in der ehemaligen Gaststätte „Lütke Dourp“ und an dem Gebäude mitten in Legden an der Ahauser Straße nagt offensichtlich der Zahn der Zeit. Der Bauausschuss hat in seiner Sitzung am Mittwochabend einen neuen Bebauungsplan aufgestellt, damit die Pläne der Eigentümer für das Grundstück verwirklicht werden können.

„Lütke Dourp“ wird abgerissen – Pläne wurden vorgestellt

Das Gaststättengebäude soll abgerissen werden, auf dem Grundstück sollen zwei Wohnhäuser mit jeweils zwei Wohneinheiten entstehen. Über eine Stichstraße werden diese erschlossen, sagte ein Mitarbeiter des Büros Schemmer, Wülfing und Otte aus Borken, das mit der Planung beauftragt ist. „Das ist heute der Startschuss“, ergänzte er. Denn vieles müsse noch im Detail geklärt werden.

Zum Beispiel die Zufahrt, die von zwei Seiten aus möglich sei.

Bedauert wurde im Ausschuss, dass die Nachbarn nicht an einer Überplanung ihrer Grundstücke interessiert seien. So ein Verfahren biete schließlich finanzielle Synergieeffekte. Die Grundstücke würden zu Bauland, was eine Wertsteigerung bedeute. Und die Gemeinde hat Interesse an einer Nachverdichtung. „Wir sprechen mit den Nachbarn, aber wenn die das nicht möchten, müssen wir das akzeptieren“, sagte Bürgermeister Friedhelm Kleweken.

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