Radweg von Legden nach Stadtlohn entsteht an der Kreisstraße 33

dzStadtlohner Straße

Mit dem Rad direkt von Legden nach Stadtlohn: Dieser Wunsch könnte bald schon Wirklichkeit werden. Mitte Oktober beginnen die Arbeiten für zwei Teilstücke eines Radweges an der K 33.

Legden

, 16.10.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zunächst entstehen entlang der Stadtlohner Straße zeitgleich zwei etwa je 1000 Meter lange Teilstrecken. In dieser Woche stellt das ausführende Unternehmen TWW Twentse Weg- en Waterbouw, aus dem niederländischen Oldenzaal zunächst Schilder zur Verkehrssicherung auf.

Ab Mitte kommender Woche beginnen dann die Arbeiten. Der erste Abschnitt befindet sich, aus Fahrtrichtung Stadtlohn gesehen, unmittelbar vor der Autobahnbrücke der A 31. Der zweite Abschnitt etwa 970 Meter hinter der Brücke im Bereich des Festplatzes Beikelort.

Zusätzliche Ampelregelung möglich

Für die Bauarbeiten werden Teile der Stadtlohner Straße halbseitig gesperrt. Eine Umleitung, so schreibt der Kreis Borken in seiner Pressemitteilung, sei nicht notwendig. Die Baulängen sollen jeweils rund 50 Meter betragen.

„In Einzelfällen, zum Beispiel beim Auflegen der Brücke über die Dinkel, muss zusätzlich eine Ampelregelung erfolgen, da die Baustellenlänge dann deutlich über 50 Meter liegt“, erklärt Julia Lahann vom Kreis Borken.

Anschluss an bestehenden Radweg

Das rund 2,50 Meter breite Asphaltband schließt sich im östlichen Bereich an den bereits 2011 erstellten Radweg in Höhe der Einmündung des Wirtschaftswegs am Egelborger Feld an. Er soll größtenteils von der Fahrbahn abgesetzt liegen.

Dafür wird nach Einrichten der Baustelle zunächst Erde am Straßenrand ausgehoben. Schon jetzt bemerkt der aufmerksame Beobachter am Straßenrand eine Trasse, die im vergangenen Winter freigelegt wurde. „Weitere Rodungsarbeiten stehen nicht an“, so Julia Lahann.

900.000 Euro Baukosten

Für die Maßnahme hat der Kreis rund 900.000 Euro im Rahmen der Fördermaßnahmen nach den Richtlinien der Nahmobilität (FöRi-Nah) veranschlagt.

Die Bezirksregierung hatte das Geld in Absprache mit dem NRW-Verkehrsministerium in Aussicht gestellt. 70 Prozent der Kosten trägt das Land NRW, die restlichen 30 Prozent teilen sich Kreis und Kommune zu gleichen Teilen.

Nächstes Teilstück geplant

Wenn die beiden Teilstücke voraussichtlich Ende April 2020 fertiggestellt sind, geht es mit dem nächsten Abschnitt weiter. Der Lückenschluss im Bereich der Überquerung der Bundesautobahn A 31 steht an. „Dieser Teilabschnitt ist sehr komplex und soll daher als letzter Abschnitt realisiert werden“, sagt Julia Lahann.

Unter anderem müsse dafür der Querschnitt des Brückenbauwerks über die A31 verändert werden. Für dieses etwa 1250 Meter lange Stück Radweg werden rund 600.000 Euro fällig. Wieder teilen sich hier Land, Kreis und Kommune die Kosten zu 70 und jeweils 15 Prozent.

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