Endgültig keine Schützenfeste: Asbecker Bürgerschützen ziehen nach

Schützenfest in Legden

Als letzter Schützenverein in Legden hat nun der Bürgerschützenverein Asbeck sein diesjähriges Schützenfest coronabedingt abgesagt. Nun hofft man, 2022 mit den Junggesellen feiern zu können.

Asbeck

, 21.04.2021, 04:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit dem 142. Schuss hatte Bernd Hölscher 2019 den Vogel von der Stange geholt. Gemeinsam mit Mitregentin Anja Knob muss der amtierende König der Asbecker Bürgerschützen nun zwei Jahre länger auf einen Nachfolger warten.

Mit dem 143. Schuss hatte Bernd Hölscher 2019 den Vogel von der Stange geholt. Gemeinsam mit Mitregentin Anja Knob muss der amtierende König der Asbecker Bürgerschützen nun zwei Jahre länger auf einen Nachfolger warten. © Bernhard Gausling

Was schon viele befürchtet hatten, ist nun Gewissheit: In der gesamten Gemeinde Legden wird es auch 2021 keine Schützenfeste geben. Als letzter Schützenverein in Legden hat der Bürgerschützenverein Asbeck 1628 sein Schützenfest abgesagt.

Die Schützenvereine auf Legdener Gemeindegebiet hatten ihre Absage bereits verkündet, nun zogen die Bürgerschützen Asbeck nach. Ursprünglich feiern wollte die Gemeinschaft am vierten Wochenende im Juli, doch die Entwicklung der Corona-Krise lässt dies nicht zu. Im Februar hatte man sich noch bis nach Ostern Zeit für eine Entscheidung gegeben, nun war die Absage alternativlos.

Den Beschluss fasste der geschäftsführende Vorstand in einer Videokonferenz – „schweren Herzens“, wie der Verein mitteilt. Der Bürgerschützenverein Asbeck bedauere die Absage sehr, er bittet aber alle Schützen um Verständnis für die Entscheidung. „Der Vorstand hofft, dann im Jahr 2022 wieder wie gewohnt gemeinsam das Asbecker Junggesellenschützenfest feiern zu können“, erklärt Schriftführer Stefan Kemper.

Bürgerschützen feiern 2023 wieder

Turnusgemäß ist der Junggesellenschützenverein im kommenden Jahr mit seinem Schützenfest an der Reihe. Das nächste Bürgerschützenfest in Asbeck wird dann im Jahr 2023 stattfinden.

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Ebenso teilt der Bürgerschützenverein mit: Beiträge werden – wie bei den Junggesellenschützen im vergangenen Jahr auch – ausgesetzt und nicht eingezogen. Ob und in welcher Form eventuell am Datum des eigentlichen Schützenfestes eine Kranzniederlegung und/oder eine Schützenmesse wie im Vorjahr durchgeführt werden könne, darüber werde der Bürgerschützenverein „zu gegebener Zeit kurzfristig entscheiden“.

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