Grillwürstchen sorgt für Rangelei

21.07.2008, 15:51 Uhr / Lesedauer: 1 min

Legden Mit einem Freispruch endete der Prozess beim Amtsgericht in Ahaus gegen zwei Sicherheitsangestellte eines Legdener Gastronomiebetriebes. Beiden wurde zur Last gelegt, auf einen Gast eingeprügelt und ihn, als er am Boden lag, mit den Füßen getreten zu haben.

Der Vorwurf der Körperverletzung konnte den beiden Männern nicht mit letzter Sicherheit nachgewiesen werden, so dass das Gericht zu ihren Gunsten entschied.

Weil der Gast am 21. Januar eine Wurst vom Grill genommen und - ohne diese zu bezahlen - sich aus dem Staub gemacht hatte, waren die Mitarbeiter eingeschritten. Beide Angeklagten berichteten während der Beweisaufnahme, den aus Legden stammenden Gast lediglich aus dem Lokal gezerrt, aber nicht geschlagen zu haben. Einer der beiden Türsteher räumte allerdings ein, dem Mann einen Tritt in den Allerwertesten gegeben zu haben, was ihm im Nachhinein leid täte. Alle hätten bei der Rangelei auf dem Boden gelegen. Er habe bei dem Gezerre die Jacke des Gastes, der sich wehrte, beschädigt.

Erinnerungslücken

Der Geschädigte konnte sich an die genauen Vorkommnisse wegen seines Alkoholkonsums nicht detailliert erinnern. Wert auf eine Strafanzeige hätte er nicht gelegt, habe er gleich nach der Streiterei erklärt. Die veranlasste allerdings die zur Hilfe gerufene Polizei. Zwei Zeuginnen konnten die Situation nur ungenau wiedergeben. ek

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