Im Kindergarten St. Brigida in Legden gibt es einen bestätigten Coronafall. © Ewa
Coronavirus

Erzieherin der Kita St. Brigida in Legden mit Coronavirus infiziert

Im Kindergarten St. Brigida gibt es einen bestätigten Corona-Fall. Eine Kindergartengruppe wurde geschlossen, nachdem eine Erzieherin positiv getestet worden war. So geht es jetzt weiter.

Der Kreis Borken bestätigte am Freitagvormittag, 6. November, dass es in einem Legdener Kindergarten einen positiven Corona-Fall gibt. Unklar war zuerst um welchen Kindergarten es sich genau handelte.

„Da gab es wohl irgendwo eine Verwechslung“, sagte Pressesprecherin Ellen Bulten vom Kreis Borken. Aber die positiv auf das Coronavirus getestete Person ist eine Erzieherin im Kindergarten St. Brigida. Bereits am Mittwoch sei dem Kreis der Coronafall gemeldet worden.

Am Donnerstag sei daraufhin die Kindergartengruppe, in der die Erzieherin tätig ist, geschlossen worden. Kinder, die in der Gruppe sind, befinden sich derzeit in „häuslicher Absonderung“, ebenso wie vier weitere Erzieherinnen, die mit der infizierten Person Kontakt hatten.

Wühlmausgruppe geschlossen

Das bestätigt auch Kindergarten-Verbundleiterin Nora Göcke auf Anfrage der Redaktion. In einem von ihr verfassten Schreiben steht: „Die Mitarbeiterin ist in der U3-Gruppe der Einrichtung tätig. Die dort betreuten dreizehn Kinder sowie vier Mitarbeiterinnen befinden sich jetzt auf Anordnung des Gesundheitsamtes in häuslicher Absonderung und wurden durch ein mobiles Team des DRK getestet. Ebenfalls getestet wurden die übrigen Mitarbeiterinnen der Einrichtung.“

Bei der U3-Gruppe handelt es sich um eine Kindergartengruppe, in der Kinder unter drei Jahren untergebracht sind. „Das ist die Wühlmausgruppe“, ergänzt Verbundleiterin Nora Göcke in einem Gespräch mit der Redaktion.

Kinder anderer Gruppen hatten keinen Kontakt

Die 45 Kinder der übrigen zwei Gruppen der Kita können nach jetzigem Stand in ihren Gruppen weiter betreut werden. Sie hatten keinen Kontakt zu der infizierten Mitarbeiterin.

Die Eltern aller Kita-Kinder seien zeitnah von den Mitarbeiterinnen der Einrichtung und der Verbundleitung über die Situation informiert worden.

Bei allen weiteren Maßnahmen werde sich die Kita vollständig an den Vorgaben und Entscheidungen des Gesundheitsamtes orientieren.

Ergebnisse wahrscheinlich am Samstag

Ellen Bulten vom Kreis Borken bestätigt, dass alle Kinder sowie die vier Erzieherinnen in häuslicher Absonderung bleiben, bis die Ergebnisse der Coronatests vorliegen.

Wann das so weit sei, könne sie nicht mit Gewissheit sagen. „Wir rechnen mit den Ergebnissen eventuell heute noch. Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass sie morgen eintreffen“, so Bulten. Wenn diese negativ sein sollten, könne die Gruppe bereits am Montag wieder geöffnet werden.

Über die Autorin
Redakteurin
Laura Schulz-Gahmen, aus Werne, ist Redakteurin bei Lensing Media. Vorher hat sie in Soest Agrarwirtschaft studiert, sich aber aufgrund ihrer Freude am Schreiben für eine Laufbahn im Journalismus entschieden. Ihr Lieblingsthema ist und bleibt natürlich: Landwirtschaft.
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