CDU: Legden braucht mehr Wohngebiete und Gewerbeflächen

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Die Entwicklung der Siedlungsflächen in Legden und Asbeck will die CDU zum Thema machen. Sie hat einen Antrag für die Ratssitzung am Montag eingereicht.

Legden

, 22.09.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die CDU-Fraktion will die Tagesordnung der Ratssitzung am Montag, 23. September, um einen Punkt ergänzen. Es geht um „zukünftige Siedlungsflächenentwicklung in der Gemeinde Legden, sowohl im Ortsteil Legden wie auch im Ortsteil Asbeck“.

Hintergrund ist, dass sich Legden mit den beiden Ortsteilen Legden und Asbeck zu einer prosperierenden Wachstumsgemeinde entwickelt habe, „durch wegweisende politische Rahmenentscheidungen des Rates“, so die Begründung.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Berthold Langehaneberg: „Sowohl das stetig wachsende Arbeitsplatzangebot vor Ort als auch die steigende Einwohnerzahl unterstreichen diese dynamische Entwicklung.“

Er zitiert das Gutachten „Wohnraumoffensive Münsterland“ des Pestel-Instituts: Demnach werde für die Gemeinde Legden davon ausgegangen, dass die Einwohnerzahl bis zum Jahr 2035 in einer Bandbreite von 7920 bis 8640 Einwohner wächst. Zurzeit leben rund 7200 Einwohner in Legden. Außerdem, so die CDU, habe sich Legden zu einer der jüngsten Gemeinden im Münsterland entwickelt.

Verwaltung soll mögliche Lösungen vorstellen

Nach Auffassung der CDU werden die derzeit in der Umsetzung oder Planung befindlichen Wohnsiedlungs- wie auch Gewerbeflächen nicht ausreichen, diese dynamische Entwicklung abzubilden. Die Fraktion fordert von der Verwaltung, dass sie die „strategischen Überlegungen“ vorstellen soll, um diese zukünftigen Entwicklungen bewältigen zu können.

Die Ratssitzung beginnt am Montag um 18 Uhr im Haus Weßling, Busshook 6. Das Thema steht jetzt als Punkt 6 auf der Tagesordnung. Außerdem geht es an dem Abend im öffentlichen Teil um die Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde. Im Gewerbegebiet Neue Mühle möchte die Firma Bogenstahl ihren Betrieb um einen Hektar erweitern.

Klimanotstand ist erneut Thema

Abschließend wird der Rat auch noch einmal über die Petition eines Legdeners sprechen, der den Klimanotstand für Legden wollte. Der Bauausschuss hatte diesen Antrag mehrheitlich abgelehnt, dafür ein Klimaschutzkonzept beschlossen, das 2020 stehen soll.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt geht es um das Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“. 300.000 Euro Förderbudget stehen für Legden zur Verfügung. Sowohl der Tennisverein Legden als auch der Zucht-, Reit- und Fahrverein Legden und Umgebung planen größere Investitionen.

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