Auch in Wahlkampfzeiten fair bleiben

Kommentar

Im Herbst wird Legden einen neuen Bürgermeister bekommen. Die Haushaltsreden gaben jetzt einen Eindruck, was der Wahlkampf bringen kann. Und das ist nicht immer schön. Ein Kommentar.

Legden

, 10.03.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die CDU in Legden hat mit Bernhard Laukötter ihren Bürgermeister-Kandidaten benannt. Die SPD unterstützt den unabhängigen Kandidaten Dieter Berkemeier, der keiner Partei angehört. Bei der UWG könnte in der Mitgliederversammlung am Donnerstag ein dritter Kandidat dazukommen. Da kann der Wahlkampf spannend werden.

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Und das soll er auch, wenn es darum geht, wer nach mehr als 20 Jahren Amtszeit von Friedhelm Kleweken sein Nachfolger im Legdener Rathaus wird, wie der Gemeinderat dann aussehen wird. Vielleicht ja sogar mit einer vierten Fraktion? Wenn allerdings die Haushaltsreden vom Montagabend einen Vorgeschmack auf den Wahlkampf geben, kann man die Fraktionen nur mahnen, einen fairen Umgang miteinander zu pflegen.

Hin und Her bei CDU und UWG

Da beklagte die UWG „Populismus, freche Sprüche und Hetze“ bei der CDU und vermutete, diese würde hinter verschlossenen Türen über Bürgerinteressen hinweg entscheiden. Und Berthold Langehaneberg sprach in seiner Rede von den „Vertretern der Unabhängigen Partei“ oder einer „Gruppierung“, was den Vorsitzenden der Unabhängigen Wählergemeinschaft e.V., Bruno König, von Diffamierung sprechen ließ.

Als hätte sie es geahnt, hatte Sigrid Goßling (SPD) in ihre Rede geschrieben: „Persönliche Angriffe sind wenig dienlich und vergiften das Klima.“ Es gibt genug Projekte und Ziele, über die sich spannend diskutieren lässt. Aber bitte immer fair.

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