Mini-Work-out beugt dem Mausarm vor

Schütteln, dehnen, kreisen

Ein Kribbeln in der Hand kann erstes Warnsignal sein: Wer viel mit Maus und Tastatur arbeitet, sollte der Überlastung von Hand und Handgelenk entgegensteuern.

22.01.2021, 09:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer ständig mit der Maus arbeitet, kann einen Mausarm entwickeln. Deshalb gilt: Regelmäßig bewegen und entlasten.

Wer ständig mit der Maus arbeitet, kann einen Mausarm entwickeln. Deshalb gilt: Regelmäßig bewegen und entlasten. © Christin Klose/dpa

Klicken, scrollen, klicken und das den ganzen Tag: Solche einseitigen Bewegungen mögen Hand und Unterarm gar nicht gerne. Um einem Mausarm und anderen Hand- oder Arm-Beschwerden vorzubeugen, sollten Berufstätige täglich ein kleines Work-out einlegen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie.

Übungen gegen Mausarm

  • Hände schütteln: Einfach mehrmals pro Stunde die Hände und Arme ausschütteln.
  • Hände dehnen: Dazu ballt man die Hand zur Faust und umschließt den Daumen. Kurz halten, die Hand wieder öffnen und die Finger spreizen. Insgesamt zehnmal wiederholen.
  • Hände kreisen: Kreisende Bewegungen mit der Hand machen, abwechselnd mit gespreizten Fingern und geballter Faust. Mehrfach die Richtung wechseln.

Mausarm: Den Arbeitsplatz bestmöglich einrichten

Gerade die Arbeit im Homeoffice könne zu einer besonderen Belastung der Hand führen, da der Arbeitsplatz oft nur provisorisch ausgestattet ist, erklären die Orthopädie-Experten. Beschäftigte sollten deshalb ihre Maus überprüfen. Entlasten können auch eine ergonomische Tastatur oder eine Handauflage.

Idealerweise sitzen Beschäftigte nicht zu lange in einer Haltung. Hilfreich ist ein Bürostuhl mit höhenverstellbaren Armlehnen. Der Bildschirm sollte so positioniert sein, das Nacken- und Schulterbereich entspannt bleiben.

Auf längeres Arbeiten nur mit dem Laptop sollte man am besten ganz verzichten. Dann sind eine externe Tastatur und Maus gefragt. Der Laptop sollte für einen geraden Rücken zudem erhöht positioniert werden. Idealerweise verwendet man einen zusätzlichen Monitor.

Weitere Gesundheitstipps unter:

www.ruhrnachrichten.de/leben

dpa

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