Auch im Frühjahr ist Sonnenbrand möglich

Haut schützen

Das schöne Wetter treibt nach draußen. Die Haut ist aber oft noch gar nicht auf die Sonnenstrahlung eingestellt. Häufige Folge: ein Sonnenbrand.

27.02.2021, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch im Frühjahr kann man sich einen Sonnenbrand holen. Deshalb: Immer auf den Hautschutz achten.

Auch im Frühjahr kann man sich einen Sonnenbrand holen. Deshalb: Immer auf den Hautschutz achten. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Die milden Temperaturen nutzen viele Menschen, um Zeit an der frischen Luft zu verbringen - und manche holen sich dabei gleich den ersten Sonnenbrand des Jahres.

Sonnenbrand: Die Haut ist häufig unvorbereitet

Kein Wunder: „Winterbedingt waren wir zuletzt nur sehr bekleidet unterwegs und pandemiebedingt ohnehin viel drinnen“, sagt Hautarzt Prof. Eckhard Breitbart aus Buxtehude.

„Das heißt, unsere Haut hat sich in keiner Weise auf die UV-Strahlung vorbereitet.“ Entwöhnte Haut ist anfällig Deshalb seien die Menschen jetzt oft zu lange in der Sonne, sagt der Experte von der Deutschen Krebshilfe.

Auch im Frühjahr die Haut schützen

„Eine von der Sonnenstrahlung entwöhnte Haut holt sich sehr schnell einen Sonnenbrand.“ Deshalb gilt auch im Frühjahr: An Sonnenschutz denken. Also Kopf bedecken und Sonnenbrille aufsetzen. Freiliegende Hautstellen sollte man ausreichend eincremen.

„Viele nehmen zu wenig“, so der Mediziner. Dann wirkt die Sonnencreme aber nicht wie gewünscht. „Für das Gesicht braucht man schon ungefähr die Menge eines gehäuften Teelöffels.“

Infos vom Deutschen Wetterdienst beachten

Nicht allein auf UV-Index verlassen Auskunft über die ultraviolette Strahlung in der Region gibt der UV-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes (DWD) - bei Stufe 1 und 2 ist laut einer Übersicht des Bundesamts für Strahlungsschutz (BfS) noch kein Schutz erforderlich.

Darauf allein sollte man sich allerdings nicht verlassen, rät Breitbart. Denn es könne sein, das lokal ein anderer UV-Indexwert herrscht, als auf der DWD-Karte angezeigt wird. Man tut deshalb gut daran, sich lieber zu schützen.

Weitere Gesundheitstipps unter:

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dpa