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Bernhard Kegel: „Ausgestorben um zu bleiben“

Buchkritik

Dinosaurier-Bücher für Kinder und Jugendliche gibt es in Hülle und Fülle. Wer sich als Erwachsener mit den faszinierenden Wesen beschäftigen möchte, hat es schwer, ansprechende, deutschsprachige und vor allem aktuelle Literatur zu finden.

01.06.2018

Das wollte Bernhard Kegel ändern, schließlich seien 85 Prozent aller Dinosaurierarten erst nach 1990 benannt worden, sind also noch recht junge Entdeckungen. Und so hat der Autor mit „Ausgestorben um zu bleiben“ ein Sachbuch auf dem neusten wissenschaftlichen Stand vorgelegt.

Hype um die Urzeitechsen

Leicht zu lesen und mit vielen interessanten Episoden aus den Leben von Forschern und Entdeckern gespickt, die wichtige Funde machten, beschäftigt sich der studierte Biologe mit den ersten Fossilienfunden im frühen 19. Jahrhundert in England, falschen Hypothesen und neuen Erkenntnissen, dem erstaunlichen Wandel des Bildes, das sich die Menschen von Dinosauriern gemacht haben. Und auch mit dem Hype um die Urzeitechsen, ihrer Rolle in Film und Popkultur.

Ergänzt durch einige Schwarz-weiß-Abbildungen ergibt sich so eine gute Bestandsaufnahme des aktuellen Stands. Inklusive der Erkenntnis, dass die Dinosaurier nicht ausgestorben sind, sondern ein Teil von ihnen weiter unter uns lebt – als Vögel.

Bernhard Kegel: Ausgestorben um zu bleiben, 270 S., Dumont, 22 Euro, ISBN 978-3-8321-9870-1.
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